“Kein lautes Wort, nur lautes Anfeuern”: Volleyballturnier in Dornbirn
Die Jugendlichen genossen einen Tag voller Sportspaß und Gemeinschaft bei den Landesmeisterschaften im Oberstufen-Mixed-Volleyballbewerb. Carmen Thurnher
Dornbirn Schon früh am Donnerstagmorgen herrschte in der Dornbirner Messe-Ballsporthalle Hochbetrieb. Rund 250 Jugendliche aus ganz Vorarlberg trafen sich zur Landesmeisterschaft im Volleyball Oberstufen Mixed 2026 – und sorgten für einen Turniertag, der weit mehr bot als nur Ergebnisse. Mit 26 Mannschaften wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. “So viele Teams hatten wir noch nie”, freute sich Organisator und Landesreferent Stefan Widerin. Das große Interesse führte auch dazu, dass die Veranstaltung ab sofort jährlich und nicht mehr nur alle zwei Jahre stattfinden wird.
Am Ende siegte das Team vom Sportgymnasium 1.
Handyfreie Zone mit ganz viel Fairness
Gespielt wurde auf sechs Feldern. Jeweils drei Mädchen und drei Burschen standen pro Team auf dem Spielfeld. Bemerkenswert war nicht nur das sportliche Niveau, auch der Umgang miteinander sorgte für Begeisterung bei den Organisatoren. Die Schiedsrichter wurden von Spielern anderer Schulen gestellt, Diskussionen blieben aus. “Ich bin jedes Jahr aufs Neue fasziniert, wie fair alles abläuft. Es gibt kein lautes Wort, nur lautes Anfeuern”, so Widerin.
Handys blieben an diesem Tag in den Taschen, stattdessen wurde geredet, gelacht und gemeinsam mitgefiebert. Lea von Hopffgarten und Hannah Schwärzler von der HLW Rankweil spielten beim Bewerb zusammen mit einem Burschen-Team der HTL Rankweil und zogen kurz vor 11 Uhr und nach einem Sieg und einer Niederlage bereits ein positives Resümee. “Ich bin heuer das erste Mal dabei und finde die Stimmung richtig super hier”, sagte Lea von Hopffgarten. Ihre Freundin Hannah, die zum zweiten Mal teilnahm, ergänzte dazu: “Es ist noch einmal ganz besonders, in einem gemischten Team mit den Jungs anzutreten, und wir haben heute richtig viel Spaß miteinander. Das ist für uns das Wichtigste und steht im Vordergrund.”
Das Interesse war heuer so groß wie nie.
Perfekte Organisation im Hintergrund
Dass ein Turnier dieser Größenordnung reibungslos ablaufen konnte, war auch dem engagierten Organisationsteam zu verdanken. Widerin bedankte sich ausdrücklich bei Christoph Neyer für dessen unermüdliches Engagement rund um Sponsorensuche und Hallenreservierung sowie bei seinen beiden “Perlen” Rudi Grabher und Lisi Dengg für die langjährige Unterstützung. “Ohne Christoph und seinen Einsatz für den Schulsport wäre das alles nicht möglich”, so Widerin. Neyer, Schulsportreferent des Landes, betonte die Bedeutung des Bewerbs: “Das Interesse bei Lehrern und Schülern ist enorm. Wir platzen dieses Jahr aus allen Nähten.”
Die Teams gaben alles und zeigten tollen Volleyballsport.
Der Turniermodus verlangte den Teams einiges ab. Vorrunden in sechs Gruppen, Zwischen- und Finalrunden sorgten für einen dicht getakteten Zeitplan bis zur Siegerehrung am Nachmittag. Am Ende setzte sich das Sportgymnasium 1 vor der HTL Dornbirn 1 und der HAK/HAS Bregenz 1 durch. Doch der sportliche Ausgang rückte fast in den Hintergrund. “Das Wichtigste ist, den Jugendlichen die besten Rahmenbedingungen für einen unvergesslichen Tag zu bieten”, sagte Widerin. Das ist dem OK-Team 2026 auch wieder eindrucksvoll gelungen. cth
Auf sechs Spielfeldern wurde parallel gespielt.
Am Spielfeldrand feuerten die Teams sich gegenseitig an.
Mitfiebern für die Mitspieler.
Lea von Hopffgarten und Hannah Schwärzler waren begeistert vom Event.
Die Schulteams zeigten ihr Können.
Mit 26 teilnehmenden Mannschaften platzten die Ballsporthallen aus allen Nähten.
Auch auf den Zuschauerrängen wurde eifrig mitgefiebert.
Die Jugendlichen übernahmen auch das Schiedsgericht.
Schulsportreferent Christoph Neyer mit dem Landesreferenten für Oberstufen-Volleyball, Stefan Widerin.
Ein eingespieltes Team, wenn es um die perfekte Organisation im Schulsport geht: Christoph Neyer, Mr Volleyball, Rudi Grabher, Lisi Dengg und Stefan Widerin.
Fairness und gute Laune dominierten die Veranstaltung.