Bronzejubel für Dornbirns Judokas

Drei Medaillen bei starken Staatsmeisterschaften.
Dornbirn Mit drei Bronzemedaillen kehrten die Judokas aus Dornbirn kürzlich von den Österreichischen Staatsmeisterschaften der Altersklassen U18 und U23 aus Linz zurück. Im Olympiazentrum Oberösterreich präsentierte sich der Dornbirner Nachwuchs kämpferisch, geschlossen und auf beachtlichem sportlichem Niveau. Die Titelkämpfe waren mit 192 Athletinnen und Athleten aus 50 Vereinen so stark besetzt wie seit Jahren nicht mehr und boten durchwegs hochklassige Begegnungen.

Große Abordnung aus Dornbirn
In der U18-Burschenklasse war Dornbirn mit einem breiten Aufgebot vertreten. Elon Joven (-46 kg) und Murat Berger (-55 kg) mussten sich jeweils bereits im ersten Kampf geschlagen geben und schieden früh aus dem Bewerb aus. Deutlich weiter kamen Edis Subasic (-60 kg) und Dulgu Tsoggerel (-66 kg). Beide kämpften sich über mehrere Runden bis ins kleine Finale vor, mussten dort jedoch Niederlagen hinnehmen. Edis belegte bei 22 Startern den siebten Endrang, Dulgu wurde Zehnter von insgesamt 30 Teilnehmern.

Für die sportlichen Glanzpunkte aus Dornbirner Sicht sorgten Philipp Burtscher (-73 kg) und Nadir Sungurov (-81 kg). Nach Auftaktniederlagen bewiesen beide große mentale Stärke, kämpften sich souverän durch die Trostrunde und entschieden sämtliche Begegnungen für sich. Der verdiente Lohn war jeweils die Bronzemedaille in stark besetzten Gewichtsklassen mit 17 beziehungsweise 16 Startern.

Auch bei den Mädchen zeigte sich Dornbirn engagiert. Johanna Kosel (-57 kg) hatte es mit einem besonders großen Teilnehmerfeld von 24 Gegnerinnen zu tun. Nach dem Aus in der Trostrunde belegte sie den zehnten Endrang. In der Altersklasse U23 setzte Amina Abdulagatova (-70 kg) ein weiteres Ausrufezeichen. Mit konzentrierten und abgeklärten Kämpfen sicherte sie sich ebenfalls die Bronzemedaille. Pia Milz (-63 kg) landete auf Rang zehn.

Wichtige Erfahrung gesammelt
Bei den Männern standen Murad Abdulagatov (-66 kg), Philipp Burtscher, Edis Subasic und Nadir Sungurov auf der Tatami. Für alle war in der Haupt- oder Trostrunde Endstation. Dennoch überwog die positive Bilanz, denn sämtliche Athleten gehören noch der U18 an und sammelten wertvolle Erfahrung auf nationaler Ebene. cth



