Im Höchster Fasching lebt der Sport hoch

Erstes FC-Höchst-Faschingskränzle sorgt für Ekstase in der Rheinauhalle.
Höchst Das erste Faschingskränzle des FC Höchst hat alle Erwartungen übertroffen. Über 300 Frauen waren am vergangenen Samstagnachmittag in die Rheinauhalle gekommen und machten die Veranstaltung von der ersten Minute an zu einer ausgelassenen Feier. Bunte Kostüme, unterhaltsame Einlagen, leckeres Essen und jede Menge Spaß trugen ihren Teil zu einer gelungenen Premiere bei.

“Wir haben nach dem Kränzle viel positives Feedback bekommen. Damit hätten wir selbst nicht gerechnet. Aber die Energie in der Halle war den gesamten Samstag über überwältigend”, berichtet Chef-Organisatorin Bettina Wüstner. Da seien die vielen Stunden Arbeit und so manche schlaflose Nacht schnell vergessen gewesen.

Showprogramm setzt Höhepunkte
Um 14 Uhr öffneten am Samstag die Tore und die Gruppen an Damen strömten in den unterschiedlichsten Kostümen – passend zum Motto “Es lebe der Sport” – in die Halle. Sporttaucherinnen, Fußballerinnen, Schiedsrichterinnen, Bobfahrerinnen, eine Football-Mannschaft, Ski- und Tennissternchen – alles war dabei. Für den ersten Höhepunkt sorgten dann die Obmänner des FC Höchst, Manuel Plankensteiner und Matthias Ellensohn, die mit Perücke, geschminkt, in Highheels und mit rasierten Beinen als Frauen verkleidet zur Moderation auf die Bühne kamen.

Anschließend bewiesen die Fußballer des Höchster Eins und 1b mit ihrer Interpretation eines ganz modernen Fünfkampfs, dass sie nicht nur am Ball, sondern auch auf der Bühne eine gute Figur machen. Der Auftritt der Höchster Turner zur Musik von “The Greatest Showman” inklusive einer unvergesslichen Zugabe brachte das Publikum endgültig zum Kochen.

Tanzfläche durchgehend belegt
Musikalisch wurde die Messlatte hochgelegt: DJ BöLe sorgte für den richtigen Sound und eine stets volle Tanzfläche. Dazu kam das Höchster Prinzenpaar samt Schalmeien und Garde auf einen Besuch vorbei. Am Abend übernahm dann die Band “Kabelbruch” und hielt mit ihrem breiten Repertoire die Mäschgerle bis tief in die Nacht auf der Tanzfläche.

Jacqueline Plankensteiner, die gemeinsam mit Wüstner monatelang an den Details gefeilt hatte, blickt voller Begeisterung zurück: “Es war viel Arbeit, aber wenn man sieht, wie 300 Frauen gemeinsam feiern und die Halle bebt, weiß man, wofür man es getan hat. Vielen Dank an alle fürs Kommen und an unsere zahlreichen Helferinnen und Helfer sowie unsere Lieferanten und Sponsoren für ihre Unterstützung.”
Wiederholung wird eingefordert

Nach diesem Erfolg ist eines klar: Um eine zweite Ausgabe des Höchster Faschingskränzles werden die Fußballer nur schwer herumkommen. “Die ersten haben schon nach dem neuen Motto gefragt, um sich um die Kostüme kümmern zu können”, erzählt Bettina Wüstner. Aber bis dahin müssen sich alle noch etwas gedulden. Schließlich steht nach der närrischen Zeit erst mal eine wichtige Rückrunde auf dem Programm, die der FC Höchst sportlich erfolgreich abschließen möchte. Und im Sommer wartet dann mit der Neuauflage des Elfmeterturniers das nächste Highlight.
















