Monroes ließen die Warth-Arena beben

Leiblachtaler Schalmeien beim fulminanten Auftakt von Ski&Concert – origineller Partner.
Warth Was für ein Auftakt zur Ski&Concert-Serie 2026: Vorarlbergs Vorzeige-Rock’n’Roller, The Monroes, eröffneten traditionsgemäß die Après-Ski-Show in der Warth-Arena zwischen Seilbahn-Talstation und Hotel Steffisalp und hatten dazu die Leiblachtaler Schalmeien als Partner mitgebracht, die wie seit vielen Jahren ihren Auftritt mit einem Skitag verbanden.

Monroes-Fans und Ski-Gäste
Stichwort Skitag: Einen solchen hatte auch IMA Schelling in Schwarzach ausgeschrieben, und Geschäftsführer Christoph Geiger war mit 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach Warth gekommen, wo es eine Zugabe gab: Ski, Concert und Dinner, denn zum Abschluss gab es noch ein gemeinsames Abendessen in der Burgermeisterei.

Nicht zum Skifahren oder Snowboarden, sondern “einfach so in Zivil” waren viele Monroes-Fans nach Warth gekommen. Nicht verwunderlich, denn nach fast 30 Jahren (Hanno Pinter & Co feierten 1997 Bühnenpremiere) machen sich die inzwischen fünf Rock’n’Roller zunehmend rar. Auf der Homepage stehen für 2026 nur eine Handvoll Konzerte. Warth ist dabei ein Fixpunkt – und die vielen Konzertbesucher mussten ihr Kommen nicht bereuen, das Quintett ließ die Warth-Arena beben und sorgte für Riesenstimmung. “Ausflüge” der Rocker ins Publikum inklusive, denn enge Kontakte zu ihren Fans sind bei den Monroes Programm.

Freie Fahrt für Gäste aus Lech
Die Partystimmung in Warth genossen zum Ski&Concert-Auftakt auch Gäste aus Lech, denn die für gewöhnlich für Monate gesperrte Straßenverbindung konnte heuer schon im Hochwinter geöffnet werden. Günstige Schnee- und Lawinensituation machten es möglich. Will aber nicht heißen, dass am Arlberg und Hochtannberg Schneemangel herrscht – ganz im Gegenteil: “Auch wenn der Winter 2025/26 bisher nicht zu den schneereichen zählt, die Pisten sind in hervorragendem Zustand”, wird im größten Skigebiet Österreichs versichert.

Nicht nur Gäste aus der Nachbargemeinde Lech nützten die Gelegenheit der offenen Straße, im Publikum sah man auch einige Promis. Etwa Mandy Strasser mit Gattin Heidi, die vor fast 60 Jahren zwei WM-Medaillen gewann: Als Europa im August 1966 unter hochsommerlicher Hitze stöhnte, fanden im südamerikanischen Winter die Skititelkämpfe statt. In Portillo in Chile wurde Heidi Strasser – damals Zimmermann – Riesentorlauf-Vizeweltmeisterin und holte dazu noch in der Kombination Bronze. Die einzigen ÖSV-Medaillen.

Strassers sind bei Ski&Concert Stammgäste, verbringen sie doch die Semesterferien seit Jahren im Warth-Urlaub. Geschäftsführer Günter Oberhauser durfte beim Ski&Concert-Auftakt u. a. auch Michelle Pilgram (Verwaltungsassistentin LKH Rankweil), Michael Köb (CFO Doppelmayr) oder Corinna Amort (Marketing Doppelmayr) begrüßen. Warths Gemeindechef Stefan Strolz, der vor Jahren den Deal mit den Leiblachtaler Schalmeien eingefädelt hatte, freute sich über die Gäste vom Bodensee, die auch heuer einen Hauch Fasnat nach Warth brachten. Michael Weißenböck ist seit 2019 Chef des 23-köpfigen Orchesters, das sich 1995 “selbständig” gemacht hat. Zuvor waren sie Teil der Raubritter-Fasnatgilde.

Maskierung-light war auch für eine fröhliche Gruppe von Nicht-Skifahrern angesagt: Eine vielfältige und kreative Brillenkollektion sollte ihnen den richtigen Durchblick garantieren.

Am Funkenwochenende geht’s weiter
Die Ski&Concert-Serie wird am 21. Februar fortgesetzt, dann ist die Band Zwirn aus dem Mühlviertel zu Gast. Das Trio hat sich bereits vor drei Jahren in Warth vorgestellt und mit eigenen Liedern und verwegenen Coverversionen für Riesenstimmung gesorgt. STP



