„Ure, Ure Hafoloab“ trotz Regen

Wolfurt feierte ausgelassene Fasnat mit Umzug, Ball und vielem mehr.
Wolfurt Mit dem traditionellen Schlachtruf „Ure, Ure Hafoloab“ zog am Samstag der große Faschingsumzug durch Wolfurt und verwandelte die Gemeinde einmal mehr in eine bunte Narrenhochburg. 52 Gruppen mit rund 2500 Teilnehmenden – etwa zur Hälfte Wagen- und zur Hälfte Fußgruppen – sorgten für ein farbenfrohes Bild in den Straßen. Trotz anhaltenden Regens ließen sich die Narren und die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer die Stimmung nicht verderben.
Faschingsbegeisterte Kinder
Besonders auffällig war der große Anteil an Kindern. „Es waren unglaublich viele junge Teilnehmer dabei, das freut uns natürlich besonders“, betont Obmann Emanuel König von den D‘Hafoloabar Läbbe. Die größte Gruppe stellten die Volksschulen Mähdle und Bütze: Rund 600 Kinder und Erwachsene zogen als Rocker und Rockerinnen durch Wolfurt und verwandelten die legendäre Band AC/DC kurzerhand in „ABCD“. „Sie haben den Umzug richtig gerockt“, so König.
Das Wetter zeigte sich zwar von seiner nassen Seite – aus leichtem Nieselregen wurde im Laufe des Nachmittags immer stärkerer Regen –, doch die gute Laune blieb ungetrübt. Nach dem Umzug trafen sich Narren und Gäste rund um das Vereinshaus zur Afterparty, wo wetterfest weitergefeiert wurde.
Viele Highlights
Dabei war der Umzug nur einer von vielen Höhepunkten der Wolfurter Fasnat. Bereits am gumpigen Donnerstag waren die Läbbe mit dem traditionellen Bratenklauen unterwegs und besuchten anschließend das Seniorenheim. Am Freitag folgte mit dem Läbbeball im Cubus einer der absoluten Höhepunkte der Faschingszeit. „Das ist überhaupt die größte Faschingsparty im Land“, betont Emanuel König. Der Ball war ausverkauft, zwei Live-Bands und DJ Pipo sorgten für beste Stimmung bis in die frühen Morgenstunden. „Es war großartig“, zieht der Obmann Bilanz. Für ihn und sein Team ging es nach nur zwei Stunden Schlaf bereits weiter mit dem Aufbau für den großen Umzug.
Auch nach dem Wochenende ist die Fasnat in Wolfurt noch nicht vorbei. Am Rosenmontag und Faschingsdienstag besuchen die Hafoloabar Läbbe traditionell Schulen und Kindergärten. Zusätzlich findet am Rosenmontagnachmittag im Vereinshaus ein Kinderkränzle statt – für die Läbbe jedes Jahr ein ganz besonderer Abschluss der närrischen Zeit. (LCF)

























































