Saison-Aus der Pioneers ist besiegelt

Die 30. Saisonniederlage beendet letzte theoretische Hoffnung der Feldkircher.
Feldkirch Fünf Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs herrscht nun auch rechnerisch Gewissheit: Für die Pioneers ist die Saison nach der regulären Spielzeit beendet. Das 0:2 gegen die Black Wings Linz markierte nicht nur die 30. Saisonniederlage, sondern begrub auch die allerletzten theoretischen Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Pre-Playoffs.
Zäher Beginn
Es dauerte bis zur zehnten Minute, ehe den Gastgebern der erste Schuss auf das Linzer Tor gelang. Die mehr als zweiwöchige Spielpause war den Pioneers im Startdrittel deutlich anzumerken. Doch ein wacher David Madlener im Tor der Hausherren und die ebenfalls noch trägen Gäste, die in der Anfangsphase ein Überzahlspiel ungenutzt ließen, verhinderten einen frühen Rückstand. Erst gegen Ende des Drittels kamen die Hausherren besser in Tritt. In der 18. Minute scheiterten die Gastgeber nur knapp am Führungstreffer: Ein Schlenzer von Oskar Maier rutschte Linz-Keeper Rasmus Tirronen über die Fanghand und verfehlte das Tor nur um Zentimeter.
Später Nackenschlag
Auch im zweiten Drittel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Die Stahlstädter verzeichneten zu Beginn einige gute Chancen, während die Pioneers erneut Anlaufzeit benötigten. Vor den Augen der 70-jährigen VEU-Legende Kelly Greenbank blieben die Feldkircher offensiv allerdings blass. Nachdem die Hausherren gleich zwei Powerplay-Möglichkeiten ungenutzt ließen, deutete alles auf ein torloses Remis zur zweiten Pause hin. Doch 40 Sekunden vor der Sirene schlug Linz zu: Christoph Tialler erhielt im Slot den Puck und sein Abschluss ins lange Eck war für Madlener nicht zu bändigen (40.).
Kein Comeback im Schlussdrittel
Ein Solo von Eric Florchuk in der 45. Minute blieb die auffälligste Offensivaktion, die die Gastgeber im Schlussabschnitt zustande brachten. Den Pioneers fehlte in der Folge die letzte Konsequenz und Durchschlagskraft, um die Partie noch zu drehen. So reichte den Oberösterreichern kurz vor dem Ende ein Treffer ins leere Gehäuse durch Graham Knott (60.) für die endgültige Entscheidung. „Wir haben die Partie lange offen gehalten, aber es hat auch etwas Glück gefehlt, um etwas Zählbares zu erreichen“, meinte Madlener nach dem Spiel.

