Aus Diplomarbeit wird eigene kleine Firma

VN / 19.02.2026 • 12:47 Uhr
Aus Diplomarbeit wird eigene kleine Firma
Auf Märkten haben Martina Büchele (r.) und Larissa Gmeiner ihr Projekt alvora.care getestet und diese Marktauftritte sorgfältig analysiert. Resümee: “Das Kunden-Feedback war überaus positiv und wir wurden bestärkt, unser Projekt auszubauen.” peter strauss

Martina Büchele und Larissa Gmeiner sind nach erfolgreichen Marktauftritten voll motiviert.

Bregenz, Feldkirch “Unsere Auftritte auf den Märkten verliefen sehr erfolgreich. Besonders die Sets wurden stark nachgefragt und stießen auf große Begeisterung. Es gab großes Interesse an den Produkten sowie an den Wirkstoffen und der Geschichte hinter alvora.care. Wir erhielten viel positives Feedback. Diese direkten Rückmeldungen bestärken uns darin, unser Konzept weiter auszubauen und dran zu bleiben”, sehen sich Martina Büchele von der Fluh und Larissa Gmeiner aus Feldkirch auf gutem Weg, aus ihrer Diplomarbeit ein nachhaltiges Projekt, eine eigene kleine Firma, zu entwickeln.

Aus Diplomarbeit wird eigene kleine Firma
Für die Diplomarbeit wurden drei Produkte entwickelt: Handcreme, Pflegelippenstift und 24H-Creme. Das Projekt mündete in der Gründung einer Firma, die alvora.care nachhaltig vertreiben wird.

Eine neue Qualität

Diplomarbeiten sind seit vielen Jahren verbindlicher Bestandteil der Matura an Höheren Schulen. Weil es von Jahr zu Jahr schwieriger wird, neue interessante Themen zu finden, haben sich die beiden, die im Sommer am Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum in Hohenems maturieren, ein besonderes Projekt, eine neue Qualität der Diplomarbeit, ausgedacht: Mit Naturhautnah Molke Metzler entwickelten die beiden auf Wasserbüffelmilch-Basis exklusive Kosmetikprodukte und gründeten gleichzeitig eine eigene Firma.

Aus Diplomarbeit wird eigene kleine Firma
In Lukas Metzler (l.) und Toni Eberle hatten Martina Büchele und Larissa Gmeiner bei ihrer Diplomarbeit die richtigen Partner, die sie mit Rat und Tat unterstützten.

Laut Gewerbedatenbank ist der Firmenname Martina Büchele im Gewerbeinformationssystem Austria (GISA) für “Handelsgewerbe gewerberechtliche Geschäftsführung für den Versand-, Internet- und allgemeinen Handel” aufgelistet.

Mutiges Projekt

Die Idee für dieses Projekt, in das die beiden neben viel Zeit und Arbeit auch rund 4500 Euro allein für Laborkosten investiert haben. Hinzu kamen auch noch Kosten für Dosen, Etiketten, Werbung und mehr, um das Produkt marktfähig zu machen. Auf Advent- und Weihnachtsmärkten haben die beiden inzwischen die Marktchancen von “Alvora” – eine Wortschöpfung aus AL-(pin), V-(orarlberg) und (Am-)ORA – in der Praxis getestet und diese Auftritte sorgfältig analysiert, mit vielversprechendem Ergebnis.

Aus Diplomarbeit wird eigene kleine Firma
Originelles Detail: der Wasserbüffelkopf – unverwechselbares Markenzeichen für alvora.care.

Die Idee kam während des Praktikums beim Egger Unternehmen Metzler. “Ingo Metzler, der schon mehrere Diplomarbeiten unterstützt hat, stellte sich auch uns mit seinem Know-how und dem Equipment in seinem Betrieb als Projektpartner zur Verfügung”, sagt Martina Büchele. Ursprünglich wollten die beiden etwas Exklusives, Exotisches machen und planten Creme, Lippenstift und 24-Stunden-Creme auf Basis von Kamelmilchmolke. Sie hatten auch schon einen Lieferanten für Kamelmilchmolke in Holland ausfindig gemacht, doch Ingo Metzler überzeugte sie von einer regionalen Alternative: Statt Molke von holländischer Kamelmilch lieber Molke aus Milch der Wasserbüffel vom Heldernhof der Familie Gerer in Höchst.

Schritt für Schritt

Eine gute Entscheidung finden nicht nur Martina und Larissa, auch das Kunden-Feedback ist höchst positiv: “Auf den Märkten gab es großes Interesse am Produkt, an dessen Wirkstoffen und an der Geschichte, die hinter alvora.caresteht.”

Voll motiviert wollen sie deshalb ihr Projekt weiterführen. Schritt für Schritt, denn vorerst steht die Präsentation der Diplomarbeit an und in weiterer Folge die Matura.Dessen ungeachtet wollen sie auch Ostermärkte nützen, um alvora.care bekannt zu machen und zu bewerben. Nach der Matura ist daran gedacht, weitere Verkaufsstellen zu installieren. Aktuell gibt es alvora.care im Hofladen des BSBZ in Hohenems, bald auch imAquarium in Lochau und in der Yoga Villa in Rankweil. STP