“Wird alles funktionieren?” – Funkenvorbereitungen auf Hochtouren in Schwarzach

Das kann man sich dieses Jahr von den Funkenzünzlar Schwarzach erwarten.
Darum geht’s:
- Das Team fühlt sich als große Familie.
- Vorbereitungen das ganze Jahr über.
- Regen angekündigt, aber Vorfreude dadurch nicht getrübt.
Schwarzach Mehrere Mitglieder des Funkenzünzlar Schwarzach haben sich eine Woche Urlaub genommen, um sich voll und ganz den Vorbereitungen für das Funkenabbrennen zu widmen. Am Freitagmittag laufen die letzten Aufbauarbeiten für den kommenden Tag auf Hochtouren: Ein mobiler Toilettenwagen wird von vier Männern im Schlamm zurechtgeschoben, ein paar junge Leute laden Absperrgitter von einem Anhänger ab und am Riesenrad, das am Nachmittag mit einem Kran auf die Spitze des Holzturms gestellt wird, werden gerade Lichterketten angebracht. „Aber das alles ist nicht wirklich Arbeit, sondern Vergnügen“, sagt Andreas Bäck, Obmann-Stellvertreter und technischer Leiter.
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Wie eine große Familie
Das Veranstaltungsgelände befindet sich wenige Gehminuten vom Schwarzacher Bahnhof entfernt. Während einige Helfer ihren Aufgaben nachgehen, stehen ein paar im Festzelt und plaudern. Geschützt vor Wind und Wetter steht dort auch das Kettenkarussell, das noch auf das eineinhalb Meter hohe Türmchen für den Kinderfunken montiert werden muss. Auf den neun Meter hohen Hauptturm kommt dieses Jahr ein sechs Meter hohes Riesenrad, das sich tatsächlich dreht. Auf dessen vier Sitzbänken werden verschiedene Figuren platziert: ein Elefant, eine Katze, ein Clown und eine grüne Hexe mit einem Tiger-Shirt.



Aktuell sind rund 20 Helfer vor Ort. Am Nachmittag sollen noch einige dazukommen. „Unser Team ist wie eine große Familie“, meint Bäck. Die Frau und Kinder des 58-jährigen Schwarzachers sind gerade nicht hier, beteiligen sich aber auf andere Art und Weise, zum Beispiel beim Machen von Funkenküchle.
Wird alles funktionieren?
„Im Grunde laufen die Vorbereitungen das ganze Jahr über, sei es für die bürokratischen Aufgaben, die Mottoplanung oder das Herrichten des Holzes“, schildert Bäck. Die Zuständigen für die Pyrotechnik haben im November gestartet. „Wir haben eine Hauptverantwortliche dafür, aber insgesamt haben wir circa 15 ausgebildete Pyrotechniker.“

Die konkreten Aufbauarbeiten begannen mit dem Dreikönigstag im Jänner. „Wir haben hier keinen Strom und kein Wasser. Wir müssen also alles von Grund auf organisieren. Jeder Tag hält alles offen und bringt dieselben Fragen mit sich: Wird etwas passieren? Wird alles funktionieren?“ Aber aufgrund des erfahrenen Teams ist Bäcker zuversichtlich.

Im vergangenen Jahr seien laut Bäck rund 4000 Personen zum Funkenabbrennen gekommen. Für morgen ist Regen angekündigt, doch das dämpft seine Vorfreude nicht: „Man darf einfach nicht die schönste Kleidung anziehen.“ Am wichtigsten ist für ihn, dass alles sicher abläuft und es ein tolles Fest mit vernünftigen Leuten wird.
Funkenzünzlar Schwarzach am Samstag, den 21. Februar 2026: um 16.30 Uhr Kinderfunken und um 19.30 Uhr Klangfeuerwerk sowie Funkenabbrennen