Gleich drei Neueröffnungen am Bürser Kreisel: Hotel und zwei Restaurants starten

Am Bürser Kreisel hat das Hotel „Cube“ mit 27 Zimmern eröffnet. Im März folgen ein japanisches Steakhouse mit einem besonderen Konzept und der bekannte Burgerladen „Snash“.
Bürs Am Bürser Kreisel ist in den vergangenen eineinhalb Jahren nicht nur das neue Hotel „Cube“ entstanden, sondern auch zwei Restaurants. Im März eröffnen das japanische Steakhouse „Akiko“ und der Burgerladen „Snash“.

Das neue Hotel verfügt über 27 Zimmer. Eine Rezeption gibt es nicht, sondern nur einen Self-Check-in. Bei der Reservierung erhält man einen Pin-Code, mit dem man ins Hotel und ins Zimmer gelangt. Die Cube Immo GmbH aus Göfis baute das Hotel um rund zehn Millionen Euro in Hybridbauweise, das von der bateko Archbau GmbH mit Peter Lampert als Geschäftsführer realisiert wurde.

Schlicht und funktional
Das Hotel ist für Familien und Geschäftsreisende konzipiert. Elf Doppelzimmer verfügen über einen Schreibtisch, die übrigen Zimmer sind mit einer Küche ausgestattet. Die Zimmer sind bewusst minimalistisch und funktional gestaltet. Jedes Zimmer verfügt zudem über eine Klimaanlage. Das größte Zimmer misst 29 Quadratmeter und bietet drei Schlafzimmer, zwei Bäder und eine Küche. „Wir haben durchdachte Grundrisse“, erklärt Julia Lampert.


Im Keller befinden sich ein Ski- und Fahrradabstellraum, im Erdgeschoss ein Kaffee- und Snackautomat sowie eine Waschmaschine und ein Trockner. Parkplätze stehen für Hotel- wie auch Restaurantgäste ausreichend zur Verfügung. Das Hotel punktet mit seiner Lage direkt an der Autobahn. Vier Skigebiete sind in 20 Minuten erreichbar. Auch der Bäcker, der Bahnhof und mehrere Supermärkte liegen in fußläufiger Distanz. Das Hotel hat bereits geöffnet, die beiden Restaurants sperren Anfang März auf.



Der zweite Standort von “Snash Burger Bar”
Das japanische Steakhouse und der Burgerladen befinden sich im Erdgeschoss, direkt gegenüber von McDonald’s bei der Autobahnabfahrt Bludenz-Bürs. Mahir und Orhan Tarakci eröffnen nach Dornbirn nun ihre zweite „Snash Burger Bar“, diesmal im Oberland. Wie in den anderen Lokalen – neben der „Snash Burger Bar“ auch noch die beiden Döner-Restaurants „Orick’s“ – bestellen die Gäste auch hier ihren Burger über einen Bildschirm. Zur Auswahl stehen drei Varianten sowie als Beilage Pommes und Süßkartoffelpommes. Auch Eis und Getränke können direkt am Bildschirm bestellt werden. „Bei uns ist alles digitalisiert“, sagt Orhan. „Wir wollten es für die Kunden so simpel wie möglich machen.“


Dass McDonald’s direkt gegenüberliegt, stört die beiden nicht. „McDonald’s hat immer die besten Standorte“, sagt Mahir. In der Umgebung gebe es viele Firmen und Einkaufsmöglichkeiten und damit viel Frequenz. „Wir haben lange auf den richtigen Standort gewartet“, so Mahir. Auch im Steakhouse nebenan sehen sie keine Konkurrenz. „Das passt gut zusammen, Fine Dining und Fast Food.“


Steak direkt am Tisch grillen
Direkt daneben eröffnen Peirong Chen und Yongyu Chen, genannt Akiko, ihr japanisches Steakhouse. Die Gäste können ihr Steak direkt am Tisch grillen. Im „Akiko“ wird japanisches Wagyu-Rind der höchsten Qualitätsstufe A5 angeboten. Auch Fleisch aus Australien, Uruguay und den USA steht auf der Karte. Angeboten werden ausgewählte Fleischstücke, die sich je nach Teilstück geschmacklich unterscheiden.



Peirong Chen möchte genau das den Gästen näherbringen. Daher können diese ihr Stück Fleisch selbst am Tisch grillen. „Das Grillen soll Spaß machen“, sagt Chen. Er und sein Team beraten die Gäste zu den passenden Grillzeiten, die auch in der Speisekarte angegeben sind. Dünn geschnittenes Wagyu-Fleisch wird beispielsweise nur drei Sekunden pro Seite gegrillt. Der Grill erreicht Temperaturen von bis zu 700 Grad.



Dazu werden verschiedene Soßen sowie Beilagen wie Gemüse und Salat serviert. „Es ist eine feine kulinarische Reise“, sagt Peirong. „Je nach Soße kann das Fleisch anders schmecken.“ Vegetarier können Kräuterseitlinge, Champignons, Gemüse und Tofu grillen. Das Mittagsmenü kostet zwischen 13 und 15 Euro, die Menüs am Abend zwischen 30 und 50 Euro. Es gibt aber auch À-la-carte-Speisen. Auch bei den Getränken setzen die Chens, die bereits zehn Restaurants betreiben, auf Authentizität: Angeboten werden unter anderem asiatische Cocktails, japanischer Whisky und Sake.


Dank der markanten Lage sei das Restaurant leicht zu finden. Insgesamt finden 82 Gäste Platz. Chen empfiehlt, Zeit mitzubringen. Für das Tischgrillen sollte man rund eineinhalb Stunden einplanen. „Es ist ein gesellschaftliches Essen.“


