Mit “Robin Hood” landeten “d’ Kiendsköpf” einen Volltreffer

Großartige Leistung der Kinder- und Jugendtheatergruppe der Luschnouar Bühne.
Lustenau Die kleinen und großen Zuschauer, die bei fünf Vorstellungen für einen gefüllten Saal sorgten, waren begeistert. 18 engagierte Kinder und Jugendliche sorgten für eine unterhaltsame Theaterstunde und ernteten stürmischen Applaus und viel Lob für ihre Darstellung. Obmann Martin Holzer begrüßte jeweils launig die Besucherinnen und Besucher und wurde von der kleinen “Meute” auf der Bühne jedes Mal verbessert, wenn er anstatt “Robin Hood” das Stück “Robinson Crusoe” ankündigte. Bei der Premiere galt sein besonderer Gruß Besuchern der SeneCura aus Hohenems.

Bühnentext und Regie
Der Inhalt der Geschichte ist beinahe jedem bekannt: König Richard Löwenherz wird nach den Kreuzzügen auf dem Heimweg nach England gefangen genommen. Diese Gelegenheit nutzt sein Bruder Prinz John, um der neue König von England zu werden. Er presst von den Menschen das letzte Geld heraus. Das Volk ist zu schwach, um sich zu wehren. Da kommt ihnen Robin Hood zu Hilfe und bekämpft Prinz John und seine Anhänger. Den Text für ein kindgerechtes Bühnenstück verfasste Heinz Siegfried Tragner, der auch die Regie übernahm. Viele Samstage mussten “geopfert” werden, um die einzelnen Szenen sorgsam einzustudieren. So meinte z. B. Kate, die gleich in zwei Rollen schlüpfte, dass sie sich manchmal überwinden musste, zur Probe zu gehen. Kammerzofe Elsa in Gestalt von Leni meinte: “Man musste auf vieles verzichten, aber die Aufführungen haben alles wieder gutgemacht!”

Beeindruckende Gesamtleistung
Das ansprechende Bühnenbild, mitgestaltet von Theaterkinder-Eltern, die reizenden Kostüme, die musikalische Gestaltung mit dem Regisseur am Klavier und Verena Holzer auf der Altblockflöte u. v. m. trugen zum Erfolg der gelungenen Produktion bei. Heinz Siegfried Tragner erzählte: “Ich habe mich bemüht, jedem Kind, das im Theater mitspielt, die Möglichkeit zu geben, sich zu entfalten!” Er bedankte sich bei seinen Schützlingen, dass sie ihre Parts mit Bravour gemeistert haben, und bei jedem Einzelnen, der für einen reibungslosen Ablauf auf und hinter der Bühne gesorgt hat, ganz besonders bei Manuela Mair, die in gewohnter Manier die Gesamtorganisation bewältigte. VV
















