61 Wohnungen in Bregenz sind bereit für ihre Mieter

zwei-a projektmanagement übergab das Projekt Bregenz, Rheinstraße 24 an Raiffeisen
Bregenz Mit einem riesigen Schlüssel übergaben Alexander Stuchly und Martin Moosbrugger von der bauausführenden Arge Stuchly/Mangold Holding/Bau Moosbrugger symbolisch die Wohnanlage in der Bregenzer Rheinstraße 24 an Manfred Miglar und Peter Fertschnig vom Bauherrn Raiffeisen Landesbank.
Ein doppeltes Signal gesetzt
Mit diesem Mietwohnungsprojekt – so Vorstandsmitglied Miglar – hat Raiffeisen mitten in der Wohnbaukrise ein doppeltes Signal gesetzt: zum einen Wohnungssuchenden geholfen, zum anderen der Bauwirtschaft Aufträge verschafft.

Willkommener Nebeneffekt: “Mit dem Projekt wurde auch eine Baulücke in der Bregenzer Rheinstraße geschlossen – ich getraue mich zu sagen, dass es das architektonisch schönste Puzzleteil in der Häuserfront ist”, betonte Stuchly bei der Feier mit Verweis auf den Planer Claus Schnetzer von Schnetzer Kreuzer Architektur, der die Anlage entworfen hat. “Wohnungsgrößen von etwa 50 bis 90 Quadratmetern, unterschiedliche Grundrisse und Raumaufteilung, 61 Wohnungen in zwei Baukörpern mit 45 bzw. 16 Einheiten, gediegene Ausstattung und großes Augenmerk auf Nachhaltigkeit: Eine Erdwärmesondenanlage gewährleistet klimaschonende Beheizung, eine Photovoltaikanlage deckt einen Teil des Strombedarfs. Teile des Dachs werden begrünt, um versiegelte Fläche teilweise zu kompensieren. Ebenso wird ein Grünraumkonzept umgesetzt”, listet Alexander Stuchly die Vorzüge seines Projekts auf, mit dem er sich gegen Konkurrenz der “großen” Wohnbaufirmen den Zuschlag sicherte.

Viele haben daran gezweifelt
Stuchly bedankte sich bei der Übergabefeier an Raiffeisen nicht nur beim Auftraggeber für das Vertrauen, sein Dank galt auch den Handwerkern für eine hochwertige Ausführung in der vorgegebenen Zeit. “Als wir beim Spatenstich von einer Bauzeit von neun Monaten ausgingen, haben viele Branchen-Insider diese ambitionierte Terminvorgabe angezweifelt, aber wir haben es gemeinsam geschafft.” Es seien zwar noch Restarbeiten zu erledigen, so Stuchly, “das liegt vor allem an Außenarbeiten, für die wir entsprechende Witterungsverhältnisse abwarten mussten”, aber wir haben ja noch ein paar Tage Zeit, die ersten Mietverträge laufen ab – kein Scherz – 1. April, und bis dann wird alles fix und fertig sein.”

Auch die Geschäftseinheit, die ebenfalls schon vergeben ist, und die Tiefgarage mit 54 Abstellplätzen und zusätzlichem Fahrradraum. Auch “unterirdisch” laufen letzte Abschlussarbeiten.
Wohnen im Klosterquartier
Das nächste Projekt, das Alexander Stuchly umsetzt, liegt im Zeitplan: Gemeinsam mit dem “Nachbar” Gerhard Ludescher realisiert er in Lauterach das Vorhaben “Wohnen im Klosterquartier” – im Oktober 2025 war Spatenstich, 32 Wohnungen in zwei Baukörpern und einer Geschäftseinheit.

“Jetzt bereiten wir das Betonieren der Bodenplatte vor, nachdem es bei der Einrichtung der Baustelle unerwartete Probleme gab”, so Alexander Stuchly zum Stand der Dinge. “Wir mussten einen Bodentausch vornehmen, aber das hat den Zeitplan nicht durcheinandergebracht, die Firstfeier soll wie geplant heuer im Spätsommer stattfinden.”

Mitte 2027 soll dann das Projekt fertiggestellt und bezogen werden, gut sieben Jahre nach Beginn der Planung. “Im Mai 2020 ist Gerhard Ludescher auf mich zugekommen und wir haben uns darauf verständigt, gemeinsam dieses Projekt zu entwickeln und umzusetzen”, erinnert sich Stuchly an die schwierige Entwicklungsphase, in deren Verlauf das Vorhaben mehrfach auf der Kippe stand. “Auf der anderen Seite gab uns das auch Zeit für ein durchdachtes Projekt, mit dem auch die Gemeinde viel Freude hat.” STP

