Auf einem Eisbrecher in der Antarktis

Schiffsingenieur Martin Uhlig referiert auf der Österreich über sein “Erlebnis Icebird”
Hard Am Freitag, 6. März, gibt es um 18 Uhr auf der MS Oesterrreich im Harder Hafen einen “eisigen” Lichtbildervortrag von Martin Uhlig, der im antarktischen Sommer 1985/86 als Schiffsingenieur auf dem Eisbrecher-Versorger “Icebird” für die “Australian National Antarctic Research Expedition” auf den Spuren von Douglas Mawson und John King Davis tätig war.
Uhlig ist im Land wohlbekannt, er hat als Sicherheitsingenieur sowohl die Restaurierung der Hohentwiel als auch der Oesterreich begleitet und sicherheitstechnisch überwacht. Die historischen Bodenseeschiffe sind ihm – wie er immer wieder betont – Herzensangelegenheit geworden.
Während seiner Zeit auf der “Icebird” hat er mit mehr als 2000 Fotos nicht nur die Faszination der Antarktis eingefangen, sondern auch versucht, die Forschungsarbeit der Antarktispioniere Douglas Mawson und John King Davis nachvollziehbar zu machen. Der australische Geologe Sir Douglas Mawson (1882 bis 1958) hat sich unter anderem als Antarktisforscher einen Namen gemacht und war bei der Erstbesteigung des Mount Erebus (mit 3794 Meter Höhe der südlichste aktive Vulkan der Erde) und bei der Expedition, die als erste den antarktischen magnetischen Pol erreichte.
Mawsons Freund und Trauzeuge John King Davis (1884 bis 1967) war ein australischer Entdecker und war als Kapitän von Erkundungsschiffen in antarktischen Gewässern immer wieder in Mawson-Expeditionen involviert.
“Für meinen Vortrag habe ich etwa 100 der schönsten Fotos ausgesucht und möchte damit die Gäste auf die Spuren von Douglas Mawson und John King Davis entführen”, so Uhlig. STP