Verkehr, Bildungsstätten und Arztpraxen im Fokus

Heimat / 04.03.2026 • 14:57 Uhr
Bgm. Manfred Rädler,
Bgm. Manfred Rädler, “analog”-Wirtin Ramona Sieberer und OV Judith Heeb. Arno Meusburger

Rege Beteiligung am Ortsteilsprechtag für Gisingen im “Cafe Analog”.

Feldkirch “Ich bin angenehm überrascht über die Beteiligung”, begrüßte Ortsvorsteherin Judith Heeb beim Ortsteilgespräch über Gisingen in dem von Ramona Sieberer geführten Gastrobetrieb “analog. cafe & mehr” die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Mit der Veranstaltung solle an die vor den Wahlen durchgeführten “Dorfgespräche” angeknüpft werden.

Bgm. und OV hörten sich die Anliegen einer Reihe von Gisinger:Innen an.
Bgm. Manfred Rädler und OV Judith Heebhörten sich die Anliegen der Gisinger an.

Bürgermeister Manfred Rädler sprach zur Einstimmung davon, dass jeder Feldkircher Ortsteil bedingt durch seine spezifische Situation ein bisschen anders zu sehen sei. “Wachstum bringt Veränderung”, sprach er den auch durch die Neunutzung des Hämmerle-Areals zu erwartenden Bevölkerungszuwachs im größten Stadtteil an.

Ein reger Erfahrungs- und Meinungsaustausch prägte den Abend.
Ein reger Erfahrungs- und Meinungsaustausch prägte den Abend.

“Wir sind hier, um Anregungen zu hören”, erklärte das Stadtoberhaupt und versprach, dass beim Hinterlassen von Mailadressen auch Antworten aus dem Rathaus kommen würden. Vergaß aber nicht darauf hinzuweisen, dass angesichts der finanziellen Lage auch der Montfortstadt Sparen ein großes Thema sei. “Wir müssen Wünschenswertes hinter Notwendiges stellen.”

Ein Zwischenrufer bedankte sich für die Neugestaltung der Finnenbahn, OV Heeb lobte den anwesenden Wolfgang Ender für die Ermöglichung und die Sparkasse fürs Weiterverfolgen des Projekts. “Das ist mein Abschiedsprojekt gewesen”, warf der ehemalige Marketingleiter des Geldinstituts ein.

Im
Im “analog” gibt es künftig jeden ersten Donnerstag im Monat ab 18 Uhr einen Männerstammtisch.

Dann brachte eine Reihe von Teilnehmenden der Veranstaltung negative Erfahrungen mit Verkehrssituationen zur Sprache. Das Spektrum reichte von Rasern auf 40er-Strecken wie Paspelsweg und Rüttenen über zu weit in Gehsteige hineinwachsende Sträucher bis hin zu dem wegen rücksichtsloser Verkehrsteilnehmer gefährlichen Nutzen von Einfahrten und Zebrastreifen. “Den (ungünstigen) Standort hat damals der dort wohnende Polizist Madlener bestimmt”, erinnerte sich eine Teilnehmerin verärgert an einen der letzteren.

Auch Pfarrer Peter Willi kam und brachte sich ein.
Auch Pfarrer Peter Willi kam und brachte sich ein.

In Sachen Kindergärten und Volksschulen für Gisingen hat die Stadt laut Rädler “ihre Hausaufgaben gemacht. Für Neubauten sei kein Geld da, wegen der demografischen Entwicklung ließen sich die Kinder mit Sprengelverschiebungen unterbringen. Keine Hoffnung machte er einer Teilnehmerin auf die Rückkehr von Medizinerin Susanne Furlan in ihre Praxis, die Stadt bemühe sich um neue Ordinationen und fördere die Einrichtung mit zinslosen Darlehen. AME