Breiten- und Spitzensportler gewürdigt

Erster Bludenzer “Abend des Sports” mit Funktionären, Nachwuchssportlern und Olympioniken.
Bludenz Viel Freude, Herzlichkeit und Humor prägten den Abend, an dem junge und ältere Bludenzer Breitensportler, verdiente Funktionäre und erfolgreiche Olympiateilnehmer in der Remise bedankt und geehrt wurden. “Wir sind die Stadt mit den meisten Medaillengewinnern im Land”, stellte Bürgermeister Simon Tschann voller Stolz fest, “haben aber auch unglaublich tolle Vereine”. Es sei in der Stadtvertretung quer über alle Fraktionen hinweg klar gewesen, beides zu verbinden.

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Die Leistungen der BMX-Staatsmeister Valentin Muther (15/16-Jährige) und Emil Oppel (8-Jährige) vom ÖAMTC Radfahrklub Sparkasse Rätikon Bludenz wurden ebenso mit dem Sportehrenzeichen der Stadt gewürdigt wie die von Dieter Wehinger, der im Minigolfklub Sparkasse Bludenz zwischen 1977 und heute bis auf jene des Obmanns alle Vorstandsfunktionen bekleidet hat. Über die Ehrung konnten sich auch die dem Tischtennisklub angehörenden Alois Gassner (Pressewart und Mannschaftsführer von 1998 bis 2025, dazwischen auch als Obmann und Vizeobmann), Helmut Jenny (3. bei den Staatsmeisterschaften Parkinson 2025 und 2. bei der Weltmeisterschaft Parkinson 2025) und Armin Maletic (Mitglied seit 70 Jahren, langjähriger Funktionär als Obmann, Kassier, Kassier-Stellvertreter) freuen.

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Von den Wintersportlern wurde Heinz Martello auf die Bühne gebeten, der zwischen 1996 und 2004 Sportwart, Sportwart-Stellvertreter und Trainer im WSV war, zwischen 2004 und 2025 Obmann-Stellvertreter und Ausbildner im Vorarlberger Skiverband und vieles mehr. Dem Rodelklub Sparkasse Bludenz gehören Matheo Burtscher an, Jugend-Staatsmeister 2023/24, Bertram Neyer (seit 1990 Kampfrichterreferent, seit 2020 auch im Landesverband), Franz Enderle (stellvertretender Kampfrichterreferent seit 1990, seit 2010 auch im Landesverband, seit 2024 Obmann-Stellvertreter) und Arthur Tagwerker (1990 bis 2024 Obmann-Stellvertreter, seit 2024 Obmann, seit 2010 Vizepräsident im Landesverband und ASVÖ-Fachwart).

“Gar nicht so viel”, antwortete Olympiamedaillengewinner Thomas Steu auf die Frage von Moderator Sebi Naier, was ihm denn die Stellung als höchstdekorierter Sportler im Land bedeute. Ihm gehe es “vor allem um die Reise dorthin”. Doppelsitzerpartner Wolfgang Kindl erinnerte sich daran, dass er “im Einer beide Starts versemmelt” und sich dann auf den anderen Bewerb konzentriert habe. Die Interviews von Thomas seien legendär, er müsse sich beim Danebenstehen “immer zurückhalten, damit ich nicht einen Lachkrampf kriege”. Ein Jahr werde er mindestens noch fahren.

Letzteres kündigte auch Goldmedaillengewinner Alessandro “Izzi” Hämmerle an, der nach dem Durchfahren der Ziellinie als Erster “ein unbeschreibliches Gefühl” hatte. Bei der drittletzten Kurve habe er gedacht, “jetzt wär’ es scho recht, wenn mir vüre kond”, dann wieder seien er und Jakob Dusek fast zu schnell gewesen. Er sei in jungen Jahren immer sportlich breit aufgestellt gewesen, habe immer viel Spaß gehabt und sich erst mit fünfzehn dem Profisport verschrieben.

Weil Hämmerle vor großen Bewerben immer schlecht schläft, haben sich Bgm. Tschann und Vereinsstadtrat Cenk Dogan ein passendes Geschenk für ihn ausgedacht: ein Zirbenbett von der Bludenzer Firma “Koje”. Weil es noch nicht fertig ist, bekam er symbolisch ein Zirbenbrett in Snowboardform und mit Laser-Inschrift überreicht, zu dem dann noch die Unterschriften der anderen Olympioniken dazukamen. Es soll für einen guten Zweck versteigert werden. Für die beiden Rodler Jonas Müller und Thomas Steu gibt es als Belohnung für ihre Erfolge einen Golfbag. AME



























