Alexander-Eder-Festival bei Ski&Concert

Rekordbesuch, Traumkulisse und riesige Stimmung zum Höhepunkt der Warther Event-Serie.
Warth Seit über zehn Jahren bieten die Skilifte Warth mit dem Hotel Steffisalp in der Warth Arena ein besonderes Après-Ski-Vergnügen: Spitzenbands aus dem Ländle und bekannte Gruppen aus anderen Bundesländern und vereinzelt aus dem Ausland sorgen für einen musikalischen Ausklang eines erlebnisreichen Skitags in Österreichs größtem Skigebiet.

Einmal den Rahmen sprengen
“Diese Eventserie”, so Tourismus-Holding-Geschäftsführer Günter Oberhauser, “ist bei freiem Eintritt nicht nur ein Dankeschön an unsere treuen Skigäste, sie bietet auch den Vorarlberger Bands eine Möglichkeit, sich zu präsentieren. Unser Konzept sieht daneben auch besondere Konzerte mit hochkarätigen Gruppen vor – und diesmal haben wir den üblichen Rahmen mit Alexander Eder sogar gesprengt.” Aktuell ist Alexander Eder auf Tournee, die ihn am 8. Mai auch noch ins Bregenzer Festspielhaus führt.

Social-Media-Star schlechthin
Am “Musikhimmel” aufgetaucht ist der in Neuhofen an der Ybbs geborene Alexander Eder 2018 bei der Casting-Show “The Voice of Germany”. Dass er dort im Viertelfinale ausgeschieden ist, hat seinen Ambitionen keinen Abbruch getan, sondern ihn sogar angespornt. Er arbeitete konsequent und zielstrebig an seiner Karriere, scharte eine Band von Gleichgesinnten um sich und rückte Schritt für Schritt ins Rampenlicht der musikbegeisterten Jugend. TV-Auftritte förderten seine Popularität, vor allem aber stürmte er die “Social-Media-Bühne”. Aktuell kann er auf 3,2 Millionen Follower und über 58 Millionen Likes auf TikTok verweisen, auf Instagram folgen ihm weitere rund 700.000 Menschen.

Wie passt da Warth hinein?
Solche Zahlen drängen die Frage auf, was ihn zwischen großen Auftritten jetzt nach Warth geführt habe. “Ja, im ersten Moment habe ich mich schon ein wenig gewundert, als mein Management von diesem Termin geredet hat”, verrät er nach dem Konzert in Warth. “Aber nachdem es sich zeitlich ausging, sagten wir uns – warum nicht.”

Anreise mit Hindernissen
Eine gute Entscheidung, befand er nach dem Konzert, das beinahe noch gescheitert wäre, denn seine Anreise von Wien (dort hatte er am Vorabend noch einen Auftritt) an den Arlberg war eine kleine Odyssee: Die Band flog am Samstag früh von Wien nach Innsbruck, doch die Weiterreise nach Warth war durch einen Unfall mit stundenlanger Straßensperre am Fernpass blockiert. Über Seefeld, Garmisch und Reutte wurden die Musiker nach Warth gelotst. “War ein wenig zäh im dichten Verkehr, hat aber gut geklappt.”

Eine spezielle Erfahrung
Schon lange vor ihm waren viele Fans nach Warth gekommen und besetzten schon Stunden vor dem Konzert die besten Plätze vor der Bühne. Das Gros des Publikums (Eder: “Gefühlt mindestens 70 Prozent haben mich noch gar nicht gekannt”) war aber neu. “Es war für mich eine spezielle Erfahrung, wie da die Leute vor der Konzertarena abgeschwungen haben und sich neugierig dazugesellten.” Es ist ihm aber sehr schnell gelungen, sie zu gewinnen. “Am Anfang sind nur vereinzelt Hände – vielleicht 20 oder so – hochgestreckt worden, als ich dazu aufgefordert habe, gegen Ende des Konzerts waren es dann wohl mehr als 2000”, freute sich der Band-Leader darüber, dass er sein Publikum mitreißen konnte.
Nach dem Konzert bedankte er sich geduldig, schrieb Autogramme und stand seinen Fans für Selfies und Fotos zur Verfügung. STP








