Beschneiungspläne am Bödele nehmen Fahrt auf

Erster Antrag wurde eingereicht. “Wir sind Vollgas dran”, sagt der Geschäftsführer.
Dornbirn, Schwarzenberg Das Beschneiungsprojekt am Bödele wird konkreter: Die Dornbirner Seilbahn AG hat bei der Bezirkshauptmannschaft (BH) Bregenz um eine befristete Rodung für den Bau einer provisorischen Baustraße angesucht. Wie Herbert Kaufmann (50), Geschäftsführer der Dornbirner Seilbahn AG auf VN-Anfrage erläutert, sind Probebohrungen geplant, um zu erkunden, ob der anvisierte Standort für einen Speicherteich geeignet ist. „Wenn eine Fläche als Wald gewidmet ist, braucht es, auch wenn kein Baum darauf steht, eine Rodungsbewilligung, damit man mit einem Bohrgerät zufahren kann“, führt er aus.

Als Speicherteich-Standort ins Auge gefasst wurde ein Bereich links der Waldabfahrt. Sollte der Untergrund die Voraussetzungen erfüllen, folgt der nächste Planungsschritt. „Wir sind eher positiv eingestellt“, lässt der Seilbahn-Geschäftsführer durchblicken. Kaufmann geht aktuell davon aus, dass die einreichfähigen Unterlagen Ende April vorliegen und anschließend der Behördenweg in Gang gesetzt werden kann. „Wir sind mit Vollgas dran“, unterstreicht er.
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Realistisch sei eine Umsetzung frühestens im kommenden Jahr – vorausgesetzt, es gibt grünes Licht von Behörden und den Grundeigentümern und die Finanzierung steht. „Nach der Einreichung dauert es für gewöhnlich noch rund ein Dreivierteljahr. In Bälde werden wir Konkreteres sagen können“, ergänzt Herbert Kaufmann.

