Junior Company “Lunara” siegt in Wien

HTL-Schülerinnen überzeugen mit innovativer Wäsche.
Dornbirn Großer Erfolg für fünf Schülerinnen der HTL Dornbirn: Mit ihrer Junior Company “Lunara” sicherten sich Kim Vonbank, Freya Berger, Katharina Müller, Lisa Bühler und Antonella Gasparevic beim diesjährigen Vienna Marketplace den ersten Platz in der Kategorie “Best Marketing & Visual Präsentation”. Die angehenden Designerinnen aus dem Zweig Mode-Design und Grafik überzeugten mit ihrer Produktidee und einem professionellen Gesamtauftritt.

Die Junior Company entstand im Rahmen des Unterrichtsfachs Unternehmensmanagement. Ziel ist es, innerhalb eines Schuljahres ein eigenes Unternehmen zu gründen, ein Produkt zu entwickeln und dieses eigenständig zu vermarkten. Unter der Betreuung von Lehrerin Karina Natter setzte das Team auf ein innovatives Konzept im Bereich Bekleidung.

Im Mittelpunkt steht funktionale Unterwäsche: Slips und String-Tangas mit integrierter Tasche für ein wiederverwendbares Wärmepad. “Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie alltagstauglich – die Wäsche spendet angenehme Wärme und kann insbesondere bei Unterleibsschmerzen oder an kalten Tagen für zusätzlichen Komfort sorgen”, erklärt Kim Vonbank. Erste Prototypen fertigten die Schülerinnen noch selbst in der Schule, ehe das Projekt weiter professionalisiert wurde.
Unterstützung kam auch aus der heimischen Wirtschaft. So stellte Wolford den Schülerinnen seinen Maschinenpark zur Verfügung, um die Produkte in professioneller Qualität zu fertigen. Skinfit International wiederum unterstützte das Team vor allem im Marketingbereich.
Bereits in Geschäften erhältlich
Mittlerweile ist die Wäsche bereits an mehreren Standorten erhältlich, darunter in Dornbirn, Hittisau und Rankweil; weitere Verkaufsstellen sind geplant. Auch online baut das Team seine Präsenz kontinuierlich aus.
Beim Vienna Marketplace präsentierten insgesamt 56 Schülerunternehmen aus ganz Europa ihre Geschäftsideen. Lunara konnte sich dabei mit einem durchdachten Marketingkonzept, klarer Markenidentität und einer überzeugenden Präsentation durchsetzen.
Der Erfolg bestärkt die Schülerinnen, ihr Projekt weiterzuführen. Obwohl die Junior Company ursprünglich als Schulprojekt angelegt war, denken die jungen Unternehmerinnen bereits über eine Weiterentwicklung über das Schuljahr hinaus nach – das Interesse am Produkt und die bisherigen Rückmeldungen sprechen dafür. cth