Mundart-Rocker geben Gas

Die Band Söf entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe im Oberland.
Bludenz Seit Söf 2019 im Rahmen des ORF Mundartwettbewerbs den Publikumspreis gewonnen hat, haben sich die vier Mannen aus dem Oberland kontinuierlich weiterentwickelt und zu ihrem ganz individuellen Stil gefunden. Wir haben die Jungs gefragt, wie alles begann, wo sie herkommen, was aktuell bei ihnen läuft und welche Ziele sie in der Zukunft noch anvisieren.
Wie ist Söf entstanden und wie seid ihr aufgestellt?
Alexander Die Band habe ich vor sieben Jahren eigentlich nur für den Schnabel zusammengestellt. Der Song “Voradlberg” sprudelte damals nur so aus mir heraus, und da wusste ich: Den müssen wir beim Musikwettbewerb präsentieren. Mit Martin Dobler an der Gitarre, Franz Münsch am Schlagwerk und Joachim Schwald am Bass fand sich schnell die ideale Formation der Band. Ich selbst hängte mir dann noch meine Quetschen um, und schon konnte es losgehen. Gleich zu Beginn hatten wir mega Spaß beim Musizieren, und so machten wir einfach weiter.
Wie ging es nach dem Erfolg beim Schnabel mit Söf weiter?
Martin Nachdem wir uns entschieden hatten weiterzumachen, war eine kreative Phase im Proberaum angesagt. Wir hatten bis dahin außer „Voradlberg“ ja noch keinen weiteren Song im Repertoire. Unser Songwriter Alexander spitzte den Bleistift, und so schrieb er einen Song nach dem anderen. Diese wurden dann in gemeinsamer Arbeit ausgefeilt und verfeinert.
Wie würdest du eure Musik beschreiben?
Joachim Mundart Pop Rock – Söf steht für handgemachte Musik im Vorarlberger Dialekt. Mit viel Gefühl, Humor und einem Schuss Ironie erzählen wir Geschichten aus dem Alltag, dem Ländle und dem Leben. Unsere eigenen Songs bewegen sich zwischen Austropop, Folk und Rock – immer mit regionaler Note, aber mit universalem Groove. Abgerundet wird unser Repertoire mit zahlreichen bekannten Coversongs.
Ihr macht also Mundartrock. Wie kam’s dazu?
Alexander Wir wollen unser Publikum nicht nur berieseln. Wir wollen es mitnehmen auf unsere Reise, es amüsieren und bestmöglich unterhalten. Darum ist es uns wichtig, dass unsere Texte verstanden werden. Meistens sind diese frech vorgetragen und vor allem mit einer gehörigen Portion Schmäh versehen. Aber wir haben auch ernste Themen wie beispielsweise unseren neuen Song „Schlauchbootlippa”, bei dem wir den Schönheitswahn kritisieren und allen die Botschaft mitgeben wollen: Blieb so wia du bisch, du bisch genial, a Original!
Was steht bei euch heuer alles auf dem Programm?
Franz Heuer wollen wir so richtig Gas geben. Ein erstes Highlight ist sicher unser Konzert am 28. März in der Remise Bludenz. Danach stehen im Frühjahr und Sommer eine ganze Reihe von Auftritten an, verteilt über das ganze Ländle, und auch für den Herbst gibt es schon Anfragen. Das sind richtig gute Aussichten, und wir freuen uns auf jeden einzelnen Gig.
Am 28. März spielt ihr in der Remise Bludenz. Was dürfen die Besucher da erwarten?
Martin Ein Feuerwerk! Wir haben mit The Becks Company einen wirklich tollen Support engagieren können – ein Leckerbissen für alle Musikliebhaber. Wir selbst bereiten uns seit einiger Zeit so akribisch wie noch nie auf diesen Gig vor. Zudem haben wir die beste Setlist dabei, seit es Söf gibt. Wir spannen den Bogen von der gefühlvollen Ballade bis zum Rock, der unter die Haut geht. Außerdem haben wir auch die eine oder andere Überraschung im Gepäck. Wir sind sehr motiviert und würden uns riesig über ein volles Haus freuen. OS
konzert söf
WANN Samstag, 28. März, 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr)
WO Remise Bludenz
SUPPORT The Becks Company
TICKETS www.eventim-light.de.