Unterstützung für die Hauskrankenpflege im Leiblachtal

Viele Helfer und kauffreudige Besucher beim traditionellen Osterbasar im Hohenweiler hokus.
Hohenweiler “Auf unsere vielen Mitglieder und die Bevölkerung ist wirklich Verlass”, zog Obmann Edgar Hagspiel nach dem traditionellen Osterbasar des Krankenpflegevereins der Gemeinden Hohenweiler, Eichenberg und Möggers erfreut Bilanz, denn die Veranstaltung im Hohenweiler hokus hat die Kassa des Vereins einmal mehr erfreulich aufgestockt. In Zeiten wie diesen, wo Fördermittel immer spärlicher fließen, notwendiger denn je.

Zwei Säulen
Geschuldet ist dies zwei Säulen: Zum einen haben wieder viele ehrenamtliche Vereinsmitglieder genäht, gestrickt oder gebastelt, um viele originelle Ostergeschenke präsentieren zu können, zum anderen haben die zahlreichen Basar-Besucher von diesem Angebot auch reichlich Gebrauch gemacht. Zudem konnte sich “Basar-Managerin” Martina Bechter darauf verlassen, dass für das Basar-Café wieder ausreichend Kuchen gebacken wurde und für das leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt war.

Nicht nur finanzieller Erfolg
Für Obmann Edgar Hagspiel und sein Team geht es bei solchen Aktionen aber um mehr als den finanziellen Erfolg, der natürlich sehr wichtig ist. “Die große Unterstützung beim Basar ist für uns auch Motivation und Anerkennung unserer Arbeit.” In Zeiten wie diesen, wo die Anforderungen an die Hauskrankenpflege gerade im ländlichen Raum mit den weiten Wegen zu den Patienten stetig zunehmen, sei die ideelle Unterstützung immens wichtig, zumal die Vereine immer stärker in die Pflicht genommen werden, den Pflegeaufwand durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und eben auch durch solche Aktionen mit zu finanzieren.

In die gleiche Kerbe schlugen prominente Basar-Besucher wie Lukas Greußing, Bürgermeister von Möggers, und Hohenweilers Gemeinderat Gebhard Berkmann: Der gemeinsame Krankenpflegeverein der drei kleinen Leiblachtalgemeinden sei auch Symbol der Gemeinsamkeit und Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg und ein wichtiger Beitrag zum dörflichen Leben. Für beide war es Ehrensache, den Basar zu besuchen und damit die Verbundenheit mit dem Verein zu unterstreichen. STP