Lange Pause vorbei: Sutter spielt wieder für Wolfurt

Nach langer Verletzungspause meldet sich der 34-jährige Kicker wieder zurück.
Wolfurt Es bleibt ein Rennen auf des Messers Schneide. Im Kampf um die Aufstiegsplätze in der VOL.AT-Eliteliga deutet alles darauf hin, dass die Entscheidung erst in den letzten Runden fallen wird. Mittendrin: der FC Wolfurt – und mit ihm ein Rückkehrer, der genau für solche Situationen gemacht ist. Manuel Sutter ist wieder fit und soll in der entscheidenden Phase eine zentrale Rolle übernehmen.
Der 34-Jährige hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Ein Bandscheibenvorfall zwang ihn zu einer mehrmonatigen Pause, kaum zurück auf dem Platz, stoppte ihn ein Innenbandriss im Knie erneut. Spielrhythmus? Fehlanzeige. Im Herbst reichte es lediglich für drei Einsätze. Gerade diese kurzen Auftritte zeigten, welchen Wert Sutter für seine Mannschaft haben kann. Beim Erfolg in Röthis erzielte er beide Treffer nach Standards – ein Beweis für seine Qualität und Übersicht.
Nun richtet sich der Blick nach vorne. In seiner Rolle als Spielmacher soll Sutter dem Wolfurter Spiel wieder Struktur und Kreativität verleihen. Gerade in engen Partien, wie sie im Aufstiegskampf unvermeidlich sind, braucht es Spieler, die den Unterschied ausmachen können – mit einem ruhigen Fuß, einem klaren Kopf und der nötigen Erfahrung.
„Es wird bis zum Schluss eng bleiben um die Aufstiegsplätze. Wir wollen natürlich auch ein Wörtchen mitreden mit unserem guten Kader und unserer guten Qualität“, sagt Sutter. Es sind Worte, die keine Kampfansage im klassischen Sinn sind, aber dennoch Selbstvertrauen ausstrahlen.
Die Ausgangslage ist vielversprechend. Als Drittplatzierter hat der FC Wolfurt alle Chancen, in der zweiten Saisonhälfte entscheidend einzugreifen. Voraussetzung dafür ist jedoch Konstanz – und genau hier könnte Sutter zum Schlüsselspieler werden. Seine Übersicht im Mittelfeld, seine Stärke bei ruhenden Bällen und nicht zuletzt seine Erfahrung sollen helfen, die entscheidenden Punkte einzufahren.
Für Sutter selbst geht es auch um einen Neuanfang. Nach Monaten des Wartens, der Reha und der Rückschläge will er wieder Fußball spielen – und zwar auf jenem Niveau, das er sich mit Wolfurt zum Ziel gesetzt hat. Eine positive zweite Saisonhälfte wäre dabei nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch die Bestätigung, dass sich der lange Weg zurück gelohnt hat. VN-TK

