„Die neue UTC-Anlage ist viel mehr als eine Sportstätte“

Der UTC Dornbirn feierte die Fertigstellung seiner sanierten Tennisanlage an der Furt.
Dornbirn „Heute ist ein ganz besonderer Tag für den UTC Dornbirn – nach langen Monaten intensiver Arbeit können wir endlich die Fertigstellung unserer komplett sanierten Tennisanlage feiern“, eröffnete UTC-Präsident Klaus-Dieter Amort die Feier und freute sich, zahlreiche Mitglieder, Gäste und Ehrengäste an der Furt begrüßen zu dürfen.
Gemeinsame Anstrengungen

Bis zur Umsetzung brauchte es mehrere Anläufe: Ursprünglich für die Saison 2023/24 geplant, musste das Projekt mehrfach verschoben und neu gedacht werden, ehe im Oktober 2025 der Spatenstich für die umfassende Sanierung der in die Jahre gekommenen Anlage erfolgte. „Die Sanierung ist weit mehr als ein Bauprojekt – sie ist ein gemeinsamer Weg, der nur gelingt, wenn alle an einem Strang ziehen“, so Amort. Sein besonderer Dank galt dem „Herzen dieses Projektes“, Ex-Präsidenten Peter Enz, der aus Vereinssicht federführend für Finanzierung und Umsetzung verantwortlich war. Auch Enz hob den Teamgedanken hervor: „Allein wäre ich verloren gewesen – beim UTC wird Gemeinschaft auch heute noch gelebt.“
Großer Sanierungsbedarf

Er ging anschließend auf die Gründe ein, die zur Sanierung der Tennisplätze geführt hatten. In den Jahren 1976/77 auf Initiative des damaligen UTC-Präsidenten Heinz Amann erbaut, zeigte die Anlage überall Abnutzungserscheinungen. Die Umzäunung war desolat, die Betoneinfassungen brüchig und es gab Probleme mit der Entwässerung. Erste Gedanken zur Sanierung hegte Peter Enz bereits 2018, damals scheiterte das Vorhaben jedoch an den finanziellen Rahmenbedingungen. Inzwischen hat sich der UTC finanziell erholt, die Mitgliederzahlen haben sich mehr als verdoppelt und als endlich alle Förderzusagen standen, konnte die Firma Tennisbau Rogg im Herbst mit der Komplettsanierung starten. „Neun Sandplätze auf insgesamt 5400 Quadratmetern mussten aufgebaut und befüllt werden – entstanden ist eine der modernsten Tennisanlagen im Land, die sich durch große Nachhaltigkeit auszeichnet. Wir bedanken uns bei den ausführenden Firmen, allen Unterstützern, Sponsoren und Förderern, insbesondere bei der Stadt Dornbirn und dem Land Vorarlberg“, so Peter Enz. Die gesamte Anlage ist barrierefrei gestaltet und bietet ideale Trainingsbedingungen – auch für die erfolgreichen Rollstuhl-Tennisspieler des UTC Dornbirn. „Maxi Taucher hat die Plätze bereits getestet und meinte, sie seien besser als in Roland Garros“, warf Paralympics-Teilnehmer Thomas Flax ein.
Ort der Begegnung

Mit einem Dank an das gesamte Vorstandsteam beendete UTC-Präsident Klaus-Dieter Amort die offizielle Eröffnungsfeier. „Was uns auszeichnet, ist der Zusammenhalt. Ein Verein lebt von Menschen, die sich engagieren und den Sport lieben. Unsere neue Anlage ist mehr als eine Sportstätte – sie ist ein Ort der Begegnung, der Gemeinschaft und der Freude.“

Nach den Grußworten der Ehrengäste wurde mit einem Frühschoppen angemessen gefeiert. Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des weißen Sports – mit einem Jux-Doppelturnier wurde die Anlage auch sportlich eingeweiht. LCF



















