Rekordkartenflut im Leibachtal: Kum trifft zum 21. Mal

Hörbranz und Frastanz trennen sich 1:1 – 14 Gelbe Karten
Hörbranz Was dieses Spiel in Hörbranz prägte, war weniger feine Fußballkunst als eine kaum enden wollende Kartenflut. Gleich 14 Mal griff der Schiedsrichter zur Gelben Karte – ein Wert, der selbst in der körperbetonten Vorarlbergliga Seltenheitswert hat. Am Ende stand ein 1:1 zwischen dem FC Hörbranz und dem SV Frastanz, das beiden Teams nur bedingt weiterhilft.
Lange blieb es torlos, ehe die Partie in der Schlussphase plötzlich Fahrt aufnahm. In der 68. Minute brachte Selim Kum die Hausherren per Elfmeter in Führung. Für den Hörbranzer Torjäger war es bereits Treffer Nummer 21 in dieser Saison – damit führt er die Schützenliste weiterhin klar an. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten: Nur zwei Minuten später stellte Damjan Cergic auf 1:1 (70.).
Was folgte, war ein hitziges Finish, das vor allem durch viele Unterbrechungen und Verwarnungen geprägt war. Auf Seiten von Hörbranz sahen unter anderem Anton Tschol, Dominik Lamprecht, Philipp Glanzer, Felix Berneker, Jakob Leite, Paul Österle, Cetin Batir und Valentin Moosbrugger Gelb. Bei Frastanz traf es Jonas Oppermann, Pablo Nascimento, Rifat Sen, David Rajh, Andreas Lutz und Rochus Schallert – beinahe jeder Akteur stand einmal im Fokus des Referees.
Sportlich bleibt die Ausgangslage überschaubar: Hörbranz liegt nach dem 16. Spieltag auf Rang neun, Frastanz steckt als Dreizehnter weiter im unteren Tabellendrittel fest. Ein Spiel, das vor allem wegen seiner Intensität und der Kartenflut in Erinnerung bleiben wird – weniger wegen spielerischer Höhepunkte. VN-TK