Schüler machen Lieblingsorte in Lustenau hörbar

Schüler der MS Hasenfeld schrieben über ihre Lieblingsplätze in Lustenau.
Lustenau Das gesamte vergangene Schuljahr über beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der aktuellen 2c-Klasse intensiv mit dem Verfassen von Geschichten, Texten und Gedichten. Im Rahmen des Projekts „Stadtflüstern“, initiiert vom Literaturhaus Hohenems, sammelte der Lustenauer Verein W*ORT Eindrücke von Jugendlichen an ihren Lieblingsplätzen in Lustenau. Die entstandenen Geschichten wurden von den Schülern im Tonstudio eingesprochen und sind nun mittels QR-Codes an den verschiedensten Lieblingsorten der Gemeinde abrufbar. Die Vorarlberger Nachrichten begleiteten die Klasse bei der Anbringung der kleinen Tafeln an den verschiedenen Stationen, die jeweils mit einem QR-Code versehen sind.
14 Lieblingsorte ausgewählt
Erster Halt der Aktion war das dô an der Dornbirner Straße. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin und Gabi Hampson vom Verein W*ORT überreichte Schüler Elias voller Freude die Plakette mit QR-Code an Florian Gerer vom dô. Über den Code gelangt man direkt zu Elias’ Geschichte über den Treffpunkt. Auch die Jugendarbeiter sowie Jugendgemeinderätin Nicole Feurstein-Hosp zeigten sich begeistert: „Es ist schön, dass das dô ein Lieblingsort für junge Menschen ist. Besonders spannend finde ich, zu erfahren, was ihnen an den verschiedenen Plätzen gefällt“, sagte Feurstein-Hosp. Anschließend führte die Tour mit dem Fahrrad zum Leichtathletik-Stadion, wo Schülerin Aurelia ihr Täfelchen mit einer selbst verfassten Geschichte über das Parkstadion anbrachte. „Ich finde es cool, dass jetzt jeder meine Geschichte hören kann“, freute sich die Schülerin und zeigte sich stolz auf das Erreichte. Nächste Station war das Parkbad. Hier steuerten die Schüler direkt zur Kassa. Bademeister Gerd Ortner brachte dort das Schild mit Johannas Geschichte an, sodass wartende Badegäste künftig die Zeit mit einer Hörgeschichte vertreiben können.
Alle Geschichten per QR-Code abrufbar

Wer einen der QR-Codes scannt, erhält Zugang zu sämtlichen Texten der Schüler und kann zudem die Standorte der Tafeln auf der Projekt-Homepage einsehen. Stolz überreichten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Gabi Hampson und Klassenlehrerin Birgit Schwarzmann-Sohm die QR-Codes und freuen sich, dass ihre Werke nun einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. BVS





