Froschkonzert in der Dornbirner Stadtbibliothek

In der FamilienForscherZeit drehte sich diesmal alles um den Frosch.
Dornbirn “Küss den Frosch!” – unter diesem Motto stand die erste FamilienForscherZeit in der Stadtbibliothek. Passend dazu begann der Nachmittag mit dem Froschkönig – und nach diesem märchenhaften Einstieg wurde es richtig wissenschaftlich. Bibliotheksmitarbeiter Peter Ladstätter, der auch als Naturführer tätig ist, und Edith Ritter-Ladstätter nahmen die Nachwuchsforscher mit auf eine spannende Reise in die Welt der Frösche.

Neues Wissen
Dabei wurde schnell klar, dass Frösche weit mehr sind als lautstarke Teichbewohner: Die Kinder lernten, dass Frösche zu den Amphibien gehören, seit rund 400 Millionen Jahren auf der Erde leben und sowohl im Wasser als auch an Land zu Hause sind. Auch der richtige Umgang mit den Tieren war Thema – etwa, dass man sie nur mit nassen Händen berühren sollte.

Mit der Geschichte “Hopp, hopp ins Bett!” – über einen Frosch, der am liebsten nur hüpfen würde – ging es weiter. Danach machten sich die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern in der Stadtbibliothek auf die Suche nach Froschliteratur. In Sachbüchern und Tierlexika fanden sie Antworten auf ihre Fragen und stellten einander ihre Entdeckungen vor – vom Winkefrosch, der sich mit Bewegungen verständigt, bis zum Ochsenfrosch, der so groß wie eine Katze wird.

Mit allen Sinnen
Danach tauchten die Jungforscher richtig tief in die Froschwelt ein und beschäftigten sich mit der Metamorphose. Vom Laich über die Kaulquappe bis zum Frosch verfolgten sie die einzelnen Entwicklungsschritte, lernten die Begriffe kennen und brachten das Gelernte anschließend zeichnerisch aufs Papier. Nach so viel neuem Wissen war Bewegung angesagt: Die Kinder hüpften wie Frösche durch den Raum und studierten ein eigenes Froschkonzert ein – mit ganz unterschiedlichen Lauten. Währenddessen konnten die Erwachsenen bei einem Quiz zeigen, was sie sich gemerkt hatten.
“Mit der FamilienForscherZeit möchten wir nicht nur Naturwissen vermitteln, sondern Familien die Möglichkeit geben, gemeinsam Zeit zu verbringen und die Bibliothek als Ort des Entdeckens zu erleben”, so Peter Ladstätter. Die Reihe richtet sich an Familien mit Kindern im Alter von fünf bis acht Jahren und wird fortgesetzt: Im Sommer steht die Spinne im Mittelpunkt, im Herbst das Eichhörnchen und im Winter der Rabe. LCF


















