Secondhand-Salon feierte Eröffnung in Dornbirn

VN / 28.04.2026 • 14:13 Uhr
Auch zahlreiche Gratulanten gesellten sich am Eröffnungstag unter die Gästeschar.
Auch zahlreiche Gratulantinnen und Gratulanten gesellten sich am Eröffnungstag unter die Gästeschar.

“ReBelle” bringt Stil und Nachhaltigkeit ins Hatlerdorf.

Dornbirn Wo bis vor Kurzem noch Kunsthandwerk unter dem Namen “Zur Augenweide” präsentiert wurde, ist neues Leben eingezogen. In der Bäumlegasse 47 hat am Freitag der Secondhand-Salon “ReBelle” seine Türen geöffnet – und damit ein Herzensprojekt von Hannah Hotz-Peter. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher strömten zur Eröffnung in den historischen Ortskern des Hatlerdorfs und machten den Nachmittag zu einem lebendigen Auftakt.

Zum Sortiment gehören auch Kleidung für Kinder sowie Spielwaren.
Zum Sortiment gehören auch Kleidungsstücke für Kinder sowie Spielwaren.

Schönes in besonderer Location

Das Ambiente hätte passender kaum sein können. Das altehrwürdige Haus, dessen Geschichte rund 400 Jahre zurückreicht, verleiht dem neuen Geschäft einen besonderen Charme. Zwischen knarrenden Holzböden, alten Gemäuern und liebevoll erhaltenen Details entfalten Kleidung, Accessoires und kleine Kostbarkeiten ihre ganz eigene Wirkung. Dass hier einst schon “Rebellen” gelebt haben sollen, wie Vermieterin Annemarie Spirk erzählt hat, inspirierte nicht nur den Namen. “ReBelle” verbindet diese Geschichte mit einem Bekenntnis zur Schönheit – und spiegelt zugleich die Haltung der Gründerin wider, die sich selbst augenzwinkernd als “sanfte Rebellin” beschreibt.

Hannah Hotz-Peter hat sich mit dem Salon ReBelle den Traum vom eigenen Secondhandgeschäft erfüllt
Hannah Hotz-Peter hat sich mit dem Salon ReBelle den Traum vom eigenen Secondhandgeschäft erfülltCarmen Thurnher

Hotz-Peter tritt damit auch in die Fußstapfen ihrer Mutter Ulrike Hotz, die mit ihrem Kunsthandwerk über Jahre hinweg das Haus geprägt hat. Der Anspruch, dem Besonderen Raum zu geben, bleibt. Die neuen Stücke – von Kleidung für Erwachsene und Kinder über Schuhe bis hin zu Taschen, Spielsachen und Accessoires – sind sorgfältig ausgewählt und stilvoll arrangiert. “Ich war immer schon ein Fan von Secondhand-Mode und habe sie auch selbst getragen. Ein eigenes Geschäft war lange ein Traum”, erzählt die Betreiberin. Als sich die Möglichkeit bot, die Räumlichkeiten zu übernehmen, zögerte sie nicht lange.

Mama Ulrike Hotz, die in den Räumlichkeiten bisher ihre Kreativwerkstatt hatte, mit der Vermieterin des altehrwürdigen Hatler-Hauses, Annemarie Spirk.
Mama Ulrike Hotz, die in den Räumlichkeiten bisher ihre Kreativwerkstatt hatte, mit der Vermieterin des altehrwürdigen Hatler-Hauses, Annemarie Spirk.

Der Zeitpunkt scheint gut gewählt. Secondhand liegt im Trend – nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern auch als bewusste Alternative zur schnelllebigen Modeindustrie. Nachhaltigkeit, Individualität und ein wachsendes Umweltbewusstsein treiben die Nachfrage. Genau hier möchte Hannah Hotz-Peter ansetzen – mit ausgewählten Stücken zu fairen Preisen und dem Gedanken, Mode ein zweites Leben zu schenken.

Das alte Haus in der Bäumlegasse bietet die passende Kulisse für das neue Konzept.
Das alte Haus in der Bäumlegasse bietet die passende Kulisse für das neue Konzept.
In den historischen Räumlichkeiten kommen Kleidung und Accessoires besonders stilvoll zur Geltung.
In den historischen Räumlichkeiten kommen Kleidung und Accessoires besonders stilvoll zur Geltung.

Großer Andrang zur Eröffnung

Das erste Sortiment speist sich vor allem aus dem Freundes- und Bekanntenkreis der Gründerin – und kam bereits zur Eröffnung gut an. Viele Gäste wurden fündig, kaum jemand verließ den Laden ohne ein besonderes Stück. Die Begeisterung der neugierigen Besucherinnen und Besucher war groß, ebenso die Freude über das neue Angebot im Viertel.

Auch Joona und Willem stöberten im neuen Geschäft durch die Spielwarenabteilung.
Auch Joona und Willem stöberten im neuen Geschäft durch die Spielwarenabteilung.

Nach dem Einkauf wurde der Nachmittag in entspannter Atmosphäre fortgesetzt. Bei feinen Häppchen, Rosé und Limonade blieb man noch gerne stehen, plauderte und ließ sich von der Musik des Duos Minette begleiten. Mit französischen Chansons verliehen sie der Eröffnung französisches Lebensgefühl und Leichtigkeit, die perfekt zum Konzept passten. Für einen Moment wehte ein Hauch von “La vie en rose” durchs alte  Hatlerdorf.

Mit viel Liebe zum Detail hat Hannah Hotz-Peter ihr Geschäft eingerichtet.
Mit viel Liebe zum Detail hat Hannah Hotz-Peter ihr Geschäft eingerichtet.

Geöffnet ist der Salon in der Bäumlegasse 47 dienstags von 9 bis 12 und 14 bis 18 Uhr, freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr. Auch Waren können aktuell während der Öffnungszeiten auf Kommissionsbasis abgegeben werden. cth

Das Duo Minette sorgte mit französischen Chansons für stimmungsvolle Begleitung.
Das Duo Minette sorgte mit französischen Chansons für stimmungsvolle Begleitung.
Das Konzept setzt bewusst ein Zeichen gegen Fast Fashion.
Das Konzept setzt bewusst ein Zeichen gegen Fast Fashion.
Die Besucherinnen und Besucher genossen neben dem Angebot an schönen Stücken, auch das besondere Ambiente im und um den neuen Salon ReBelle.
Die Besucherinnen und Besucher genossen neben dem Angebot an schönen Stücken auch das besondere Ambiente im und um den neuen Salon ReBelle.
Das Konzept setzt bewusst ein Zeichen gegen Fast Fashion.
Das Konzept setzt bewusst ein Zeichen gegen Fast Fashion.
Der Andrang zur Eröffnung zeigte das große Interesse an nachhaltiger Mode.
Der Andrang zur Eröffnung zeigte das große Interesse an nachhaltiger Mode.
In den historischen Räumlichkeiten kommen Kleidung und Accessoires besonders stilvoll zur Geltung.
In den historischen Räumlichkeiten kommen Kleidung und Accessoires besonders stilvoll zur Geltung.
Der neue Laden im Hatlerdorf hat an drei Tagen geöffnet, auch Waren können aktuell an den Öffnungstagen vorbeigebracht werden.
Der neue Laden im Hatlerdorf hat an drei Tagen geöffnet, auch Waren können aktuell an den Öffnungstagen vorbeigebracht werden.
Ein Hauch von Frankreich und Savoir-vivre herrschte am Freitag im Hatlerdorf.
Ein Hauch von Frankreich und Savoir-vivre herrschte am Freitag im Hatlerdorf.
Auch die feinen Häppchen kamen bei den großen und kleinen Gästen gut an.
Auch die feinen Häppchen kamen bei den großen und kleinen Gästen gut an.