Heimserie für die Ewigkeit: 19 Spiele ungeschlagen

Alici und Keskin treffen für Altenstadt, Sulzberg hadert mit Chancenverwertung.
Feldkirch Der TSV Altenstadt marschiert weiter unbeirrt Richtung Vorarlbergliga und erledigte gegen den FC Sulzberg vor 350 Zuschauerinnen und Zuschauern eine Pflichtaufgabe mit 2:0. Besonders beeindruckend: Die Gastgeber sind seit dem 7. September 2024 zu Hause ungeschlagen, 19 Heimspiele ohne Niederlage mit zwölf Siegen und sieben Remis unterstreichen die außergewöhnliche Konstanz und machen Altenstadt aktuell zur heimstärksten Mannschaft der Liga. Der Sportplatz Amberg ist längst zu einer großen Festung für das Team unter Trainer Ugur Yilmaz und Cotrainer Kuzu Ömer geworden. Ein Ende der imposanten Heimserie ist nicht absehbar und wird sicher noch andauern.

Früh setzte Altenstadt ein Zeichen, als Faruk Alici in der 10. Minute nach einer Ecke per Kopf zur Führung traf und damit den Ton für einen starken Auftritt vorgab. Sulzberg zeigte sich jedoch keineswegs harmlos, ließ aber beste Möglichkeiten ungenutzt, Samuel Baldauf vergab gleich doppelt in der Anfangsphase (10./18.), auch David Eberle scheiterte in der 29. Minute aus aussichtsreicher Position. Die mangelnde Effizienz sollte sich für die Gäste mit Trainer Alexander Hartmann rächen.

Nach dem Seitenwechsel blieb Altenstadt die spielbestimmende Mannschaft und erhöhte in der 52. Minute durch Enes Keskin, der einen Foulelfmeter sicher verwandelte, auf 2:0. In weiterer Folge hätten die Hausherren das Ergebnis deutlicher gestalten können, doch Luca Seidl (24.), Frederic Dobler (25.) und erneut Keskin (73.) ließen gute Möglichkeiten liegen, während Jonas Glück in der 81. Minute nur die Torumrandung traf.

Sulzberg stemmte sich gegen die Niederlage, blieb aber im Abschluss glücklos, auch Elias Baldauf konnte eine Topchance in der 63. Minute nicht verwerten. Auffällig war dabei vor allem die fehlende Kaltschnäuzigkeit im letzten Drittel, die den Gästen letztlich die Chance auf Punkte kostete. So blieb es beim verdienten Erfolg für Altenstadt, das seine Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unterstreicht und weiter auf Kurs Richtung Vorarlbergliga bleibt. Allerdings muss man auf den langzeitverletzten Goalgetter Necip Bekleyen verzichten. Für Sulzberg hingegen spitzt sich die Lage im Tabellenkeller zu, als Vorletzter müssen die Bregenzerwälder weiterhin um den Ligaerhalt zittern. VN-TK