Mit der Gitarre durch Jahrhunderte

Bravouröses Konzert am Mittag der Stella Musikhochschule im Montforthaus.
Feldkirch “Guitaromanie” wird die beispiellose Begeisterung für das Musikinstrument Gitarre genannt, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts in europäischen Hauptstädten wie Paris auftauchte. Echte Begeisterung für die klassische Gitarre wusste auch die Kammermusikklasse Augustin Wiedemann der Stella Vorarlberg auf dem gleichlautenden Konzert am Mittag am Dienstag im Montforthaus zu entfachen.

Dowland und Bach
Das Konzert begann mit einem der schönsten Werke des Lautenvirtuosen John Dowland, “Come Again”, in welchem neben Gil Rogenstein auf der Gitarre Guan-Hua Su (Sopran) und Hsin-I Wang (Viola) glänzten. Auf die Renaissancezeit folgte Barockmusik mit Bach. Tim Klein gab sehr gefühlvoll dessen dritte Lautensuite zum Besten. Nun folgte mit Franz Schuberts Nachtstück ein Werk der Wiener Klassik. Dabei sang die Sopranistin Saghar Ahmadi Marvast zu Rojina Emadi auf der Gitarre, beide stammen aus dem Iran.

Technisch brillant
Die echte “Guitaromanie” begann nun erst mit Can Long, der meisterhaft Mauro Giulianis Gran Sonata Eroica zum Besten gab, ein rund zehnminütiges Werk mit vielen technischen Stilmitteln. Nun folgte die Segovia gewidmete Suite Compostelana von Frederic Mompou, bei der Rojina Emadi ihre technische Brillanz bewies. Höhepunkt war sicher “La Gran Sarabanda” von Leo Brouwer, da Jana Stetter das schwierig zu spielende Werk auf grandiose Art zum Besten gab. Zum Abschluss erklang mit Astor Piazzolla Tango, wobei Maria Antonia Sanabria auf der Flöte und Tim Klein auf der Gitarre überzeugten. Das brillante Konzert verfolgte auch Stella Vorarlberg Geschäftsführer Florian Kresser. HE








