Warum nur wurde auf die Austrianer vergessen?

Sport / 07.05.2026 • 15:53 Uhr
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Noch einmal für “Wademania” sorgen, das ist das Ziel für die letzten beiden Runden. gepa

Kein Lustenauer ist auf Platz eins bei den Wahlen der Admiral 2. Liga zu finden.

Lustenau Zwei Spieltage vor Schluss der Admiral 2. Liga feiert die Bundesliga die Besten der Saison 2025/26. Überraschenderweise wurde von der Jury, die aus den Präsidenten, Managern und Trainern der 2. Liga gebildet wurde, die Akteure der Lustenauer Austria vergessen. Während nämlich die Grün-Weißen kurz vor der erneuten Meisterkrönung stehen, blieben sie bei den Wahlen in den Kategorien bester Spieler, bester Tormann, bester Trainer und – erstmals auch in der zweithöchsten Spielklasse in Österreich – bester Newcomer ohne Sieg.
Die Auszeichnung “bester Spieler” geht an St.-Pölten-Akteur Marc Stendera.

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Der 30-jährige Deutsche verwies Austria-Lustenau-Aufsteiger Mame Wade auf Platz zwei. Dabei erhöhte der 23-Jährige seinen Marktwert in der laufenden Saison nicht nur auf 250.000 Euro, sondern war in den 25 Saison-Einsätzen mit sieben Treffern und fünf Torvorlagen zweit-effektivster Austria-Kicker.

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Er kann ein zweites Mal den Teller in die Höhe stemmen: Markus Mader. gepa

Platz zwei ging auch an Cheftrainer Markus Mader. Dabei könnte dem 57-Jährigen das seltene Privileg gelingen, innerhalb von vier Jahren mit dem gleichen Verein den Bundesliga-Aufstieg zu schaffen. Während der gebürtige Bregenzer ein zweites Mal knapp vor der Krönung steht, musste er in der Wahl des besten Trainers der Saison Cem Sekerioglu den Vortritt lassen. Mader wird es verschmerzen, wenn seine Austria das Team aus der niederösterreichischen Hauptstadt auf Distanz hält und er somit ein zweites Mal den Meisterteller in Empfang nehmen kann.

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Der sichere Rückhalt bei der Austria: Domenik Schierl. gepa

Großes Standing bei den Fans

Ein wenig unverständlich wird die Wahl, wenn die Liga bekannt gibt, dass St. Pölten auch in einer dritten Wertung vor der Austria zu finden ist. So rangiert Lustenaus Torhüter Domenik Schierl in der Kategorie “Tormann der Saison” nur auf Rang drei. Der 31-Jährige bildet seit 2019 zusammen mit Matthias Maak (33), Pius Grabher (32) und Fabian Gmeiner (29) das Gesicht der Austria. Dementsprechend groß ist sein Standing bei den Fans und auch die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In 206 Spielen für die Grün-Weißen blieb Schierl 56 Mal ohne Gegentreffer. Und in bislang 133 Zweitligaspielen kassierte er gerade einmal 159 Gegentore. Torhüter der Saison ist Juri Kirchmayr von Knett, als Newcomer der Saison wurde Aboubacar Camara vom FC Liefering ausgezeichnet.

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