“Gutes Omen: Ja. Garantie: Nein”

Austria Lustenau in Salzburg mit ersten von zwei Matchbällen für den Meistertitel.
Lustenau, Salzburg Es ist alles angerichtet für die Lustenauer Austria. Ein Sieg aus den letzten zwei Spielen reicht, um den dritten Aufstieg aus der 2. Liga in die Bundesliga zu feiern.
Und die Ausgangslage, in der sich die Grün-Weißen befinden, ist beinahe ident mit jener aus dem Jahr 2022. Damals benötigte die Austria auswärts beim SV Horn einen vollen Erfolg für den Titelgewinn eine Runde vor Saisonende, auch morgen, 18 Uhr gastiert die Mader-Elf am vorletzten Spieltag auswärts – diesmal bei Austria Salzburg. Damals war es der 13. Mai, heute könnte man es schon am 8. Mai richten. „Das hört sich alles schon mal gut an für uns. Ich sage so: Ein gutes Omen: Ja. Garantie: Nein“, beschreibt Erfolgscoach Markus Mader seine Gefühlslage vor dem Match.
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(Noch) kein Gedanke
Der gebürtige Bregenzer spielt im Gespräch mit den VN seine Rolle im Kampf um den Titel selbstlos herunter. Mader will den Umstand, dass er der erste Trainer in Vorarlbergs Fußballhistorie wäre, der zweimal von der 2. Liga in die Bundesliga aufsteigt, nicht allzu hoch hängen. „Klar, wäre dieser Titel wunderschön und wichtig für mich. Aber genauso für alle im Trainerstab, für alle Spieler, für jeden im Verein und natürlich für unsere Fans. Aber ich verschwende im Vorfeld des Spiels sicher keinen Gedanken daran, sonst verliere ich den Fokus“, so Mader.
Das Augenmerk liegt also klar auf der Partie beim Aufsteiger Austria Salzburg, der eine lupenreine Saison spielt und aktuell auf dem neunten Tabellenrang liegt. Zudem wird seine Elf ein wahrer Hexenkessel im Max-Aicher-Stadion erwarten. Dies, obwohl nur 1566 Zuschauer zugelassen sind. Doch die Fans des violetten Traditionsvereins aus der Mozartstadt sind bekannt für eine heiße Atmosphäre, dazu ist es das letzte Heimspiel der Saison.

„Wir sind auf alles vorbereitet, wissen, was uns erwartet. Aber wir haben uns alle unter der Woche genauso vorbereitet, wie auf jedes Spiel in dieser Saison. Davon rücken wir auch bis nach dem 30. Spieltag nicht ab. Wir werden den Teufel tun, und an dem etwas ändern, was uns nach 28 Spieltagen auf Platz eins gebracht hat“, erklärt Austrias Cheftrainer.

Volle Attacke
Auch an der Spielausrichtung seiner Mannschaft lässt Mader keinen Zweifel aufkommen: „Wir fahren nach Salzburg, um das Spiel zu gewinnen. Da gibt es kein Wenn und Aber. Jetzt ist sicher nicht die Zeit für taktische Winkelzüge. Hinausgehen und Siegen“. Auch von Spielerseite bekam der gebürtige Bregenzer, der nur mehr einen Schritt davon entfernt ist, sich in Fußball-Vorarlberg unsterblich zu machen, unter der Trainingswoche einen guten Eindruck, „weil die Stimmung natürlich hervorragend ist. Aber man spürt auch die Vorfreude und gleichzeitig die Anspannung, die es braucht, um erfolgreich aufzutreten. Die Jungs haben es in den Köpfen drinnen, dass sie den Meistertitel schon morgen fixieren wollen. Unabhängig davon, ob wir noch eine zweite Chance haben“. Für die Mission Meistertitel 2.0 kann der Trainer bis auf Asumah Abubakar (Bauchmuskelzerrung) auf den gesamten Kader zurückgreifen. Inklusive Domenik Schierl, Fabian Gmeiner, Matthias Maak und Pius Grabher, die alle beim Titel 2022 dabei waren. Auch ein Omen.
