Bekannter Name in der Bestenliste

Spannende Rennen, Überraschungssiege und starke Vorarlberger prägten den Dinovino Cup.
Röthis Sonnenschein, spektakuläre Fahrten und packende Sekundenkämpfe bestimmten den zweiten Lauf des Internationalen Dinovino Automobil Cup im Driving Camp in Röthis. Mit 140 Teilnehmern blieb das Fahrerfeld zwar hinter den Erwartungen zurück, sportlich bekamen die Zuschauer aber Motorsport auf hohem Niveau geboten. RRCV-Präsident Pepe Hammerer zeigte sich angesichts der vergleichsweise geringen Starterzahl dennoch etwas enttäuscht.

An der Spitze der Gesamtwertung setzte erneut Dominik Fröhle ein Ausrufezeichen. Der 38-jährige Feldkircher wiederholte seinen Auftaktsieg und bestätigte eindrucksvoll seine starke Frühform. Dabei verlief die Vorbereitung alles andere als optimal: Nach einem Motorwechsel in der Vorwoche fehlten wichtige Testkilometer, weshalb im Team zunächst Unsicherheit herrschte. Dennoch fand Fröhle schnell seinen Rhythmus und sicherte sich mit knappem Vorsprung den Gesamtsieg vor dem Tiroler Wolfgang Zobl. „Ich habe diesen Sieg überhaupt nicht erwartet, nach der turbulenten Woche. Umso schöner, dass ich es doch geschafft habe“, so Fröhle.

Für ein weiteres Vorarlberger Spitzenergebnis sorgte Marco Schöbel aus Hard. Der 31-Jährige steuerte seinen Opel Kadett Gerent auf Rang drei der Gesamtwertung. Trotz einer Einstufung, die ihm mehr als fünf Sekunden Rückstand auf Fröhle einbrachte, gewann Schöbel souverän die Klasse E1 bis 2000 ccm der stark verbesserten Fahrzeuge.


Auch Routinier Kurt Flatz zeigte einmal mehr seine Klasse. Der fünffache Cupsieger belegte mit seinem VW Golf Rang vier in der Gesamtwertung und holte zugleich den Sieg in seiner Kategorie.

In der Klasse F Plus bis 2000 ccm dominierte Elias Scheibenstock aus Satteins mit seinem Citroen Saxo. Bei den Damen setzte sich die Dornbirnerin Anne Kothgaßner durch und durfte sich gleichzeitig über den ersten Platz bei den Damen freuen. Ihr Vater Oswald gewann die Klasse V über 3000 ccm vor dem zweifachen Cupsieger Patrik Nickel, dessen Sohn Noel den dritten Rang belegte.

In der Sondergruppe G&S Regularity ließ Christian Nachbaur aus Sulz mit seinem Porsche 356 SC der Konkurrenz keine Chance und feierte einen klaren Erfolg.

