SolarButterfly machte Station im Vorderwald

SolarButterfly inspirierte über 500 Schülerinnen und Schüler.
Lingenau Ein ganz besonderer Schmetterling machte kürzlich im Vorderwald Station: Auf Einladung der neun Vorderwälder Gemeinden besuchte der SolarButterfly Schulen in der Region und lud zu Workshops rund ums Thema Klimaveränderung ein. Das außergewöhnliche Fahrzeug ist das größte solarbetriebene Gefährt der Welt und in Form eines Schmetterlings konstruiert. Es verfügt über ausklappbare “Flügel” mit 36 Quadratmetern integrierter Solarpaneele. Die lange Reise führte in den letzten vier Jahren durch 50 Länder und fünf Kontinente – immer mit dem Ziel, bereits bestehende und einfach umsetzbare Lösungen gegen die Erderhitzung sichtbar zu machen und gleichzeitig Menschen weltweit für den Klimaschutz zu begeistern.

Louis Palmer: Solarpionier mit Vision
Am Steuer sitzt der Schweizer Lehrer und Solarpionier Louis Palmer. Bereits vor 17 Jahren schrieb er Geschichte, als er mit dem “Solartaxi” als erster Mensch die Erde in einem solarbetriebenen Auto umrundete. Dabei chauffierte er unter anderem UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon, Staatschefs und Hollywood-Stars. In seinen humorvollen Vorträgen erzählte Palmer den Schülerinnen und Schülern von seinen Reiseerfahrungen und zeigte, wie mit Kreativität, Hilfe und Durchhaltevermögen auch mit begrenzten Mitteln und ohne technische Vorkenntnisse große Ideen umgesetzt werden können. Gleichzeitig motivierte er über 500 Schülerinnen und Schüler in Workshops, im eigenen Umfeld selbst aktiv zu werden. Der positive Blick in die Zukunft machte den Tag zu einem besonderen Erlebnis mit dem Fazit: Viele gute Ideen sind schon da, unsere tägliche Umsetzung macht den Unterschied.

Vorderwald setzt auf Energieautonomie
Der Vorderwald setzt auf den Wandel hin zu regionaler Energieautonomie. Eingebettet in die “Energieautonomie+ Strategie” des Landes Vorarlberg arbeitet die Region seit vielen Jahren daran, unabhängig(er) von fossilen Energieträgern zu werden und eine sichere Versorgung mit erneuerbaren Energieträgern auszubauen. “Für eine gute Zukunft braucht es einen Wandel hin zu erneuerbaren Energiequellen”, betonte Bürgermeister Gerhard Beer und sein Amtskollege Philipp Fasser. Fasser hob das Engagement der Vorderwälder Gemeinden für eine nachhaltige Zukunft hervor. ME