Das erwartet die Premierengäste am Mittwoch im neuen “Vorkoster”

Neues Lokal von Christoph Piringer geht in der Lustenauer Maria-Theresienstraße “sanft” in Betrieb.
Lustenau Der Mann ist gestresst. Anweisungen an die Handwerker wechseln sich ab mit prüfenden Blicken, dazwischen läutet des Öfteren das Handy. Und doch ziert immer wieder ein Lächeln das Gesicht von Christoph Piringer (49). Der Gastronom liegt mit seinem Team in den letzten Zügen der Arbeiten für die Fertigstellung seines zweiteiligen Gastroprojekts in der Maria-Theresien-Straße. “Man würde ja nicht glauben, dass am Mittwoch hier schon Gäste den neuen Vorkoster genießen sollten.”

Der Feinschliff
Recht hat er, der Christoph Piringer. Sowohl im Hauptrestaurant als auch im dahinter liegenden Holzstadel mit dem in Entstehung begriffenen Buschenschank sieht alles noch chaotisch aus. Da liegen Möbelstücke, Werkzeuge, Wurstschneider, Holzkisten und Kartons herum. Dazwischen bewegen sich Handwerker, bohren, hämmern, messen aus. “Es geht dem Ende zu”, bemerkt Piringer gelassen. “Morgen folgt noch der Feinschliff. Soll heißen: Da wird gründlich geputzt. Dass alles sofort fix und fertig ist und perfekt bis zum Letzten eingerichtet, muss man nicht erwarten. Aber das wird wohl auch niemand. Die Gäste sollen trotzdem auf ihre Kosten kommen.”

Pinsa und anderes
In Rekordzeit hat Piringer das Gebäude vis-à-vis der Braun-Apotheke samt dem dazugehörenden Holzstadel gastronomisch adaptiert. Schopf 16 hat er der ehemaligen Scheune auch bereits einen Namen gegeben.
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“Das Haupthaus haben wir im Restaurantbereich entkernt, Wände eingerissen und neue Installationen angebracht.” Stolz demonstriert der Vorkoster-Chef den neuen Pinsa-Ofen, der in der kleinen Küche steht. “Da werden ganz besondere Pizzen gebacken.” Das Angebot im Haupthaus wird sich grundsätzlich von jenem am alten Standort nicht ändern: heimische und italienische Feinkost, Jausenplatten, ausgesuchte Weine, Frühstücksvariationen, andere Spezialitäten.

Im alten Gebäude an der Kaiser-Franz-Josef-Straße hat er nach einem ausgedehnten Austrinken vergangenes Wochenende den Laden dicht gemacht.
Der Gastgarten
Der Gastro-Komplex an der Maria-Theresienstraße hat vom Aufenthaltscharakter einiges zu bieten. Zwischen Haupthaus mit Bedienrestaurant und dem Stadel hat Piringer einen Gastgarten mit einigen irgendwann Schatten spendenden Bäumen angelegt. Von dort können die Gäste in Selbstbedienung Jausenteller im Buschenschank holen oder das Angebot des Haupthauses nützen. Noch geht der Blick dort auf das Areal mit den Containern und den Gerätschaften jener Baufirma, welche das Fernwärmenetz in Lustenau baut. “Ich werde an der Grenze zum dortigen Areal vorübergehend eine Plane mit einem Landschaftsmotiv anbringen, damit die Gäste einen anderen Blickfang haben, solange die Baufirma dort stationiert ist”, erzählt Piringer.

Zum Gastroangebot vom Vorkoster neu zählt auch eine Eisdiele mit separatem Aufgang zur Hauptstraße hin.
Laut Christoph Piringer hat er in sein neues Gastroprojekt in Zentrumsnähe rund 450.000 Euro investiert.