Michael Hechenberger gibt exklusiven Einblick: Das ist alles im ehemaligen Möbelix geplant

VN / 02.06.2026 • 14:49 Uhr
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Immobilienentwickler Michael Hechenberger zeigt, wie es im ehemaligen Möbelix aussieht und was dort entstehen soll. Bilder: VN/JUN

Nach über einem Jahr Leerstand wird das frühere Möbelhaus in Nenzing neu genutzt. Im “Walgau Hub” sind bereits erste Firmen eingezogen, weitere folgen.

Nenzing Seit über einem Jahr steht das Möbelhaus in Nenzing leer. Doch jetzt eröffnen dort die ersten Geschäfte, weitere sollen folgen. Immobilienentwickler Michael Hechenberger gab einen Einblick in die Pläne für den ehemaligen „Möbel Frick“ (später „Möbelix“).

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Der “Walgau Hub” befindet sich direkt an der Bundesstraße. Hechenberger
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Ausreichend Parkplätze sind vorhanden. Hechenberger

Auf 5000 Quadratmetern Gewerbefläche soll ein „Einkaufscenter-Flair“ entstehen. Im lichtdurchfluteten Obergeschoss laden ein Kaffee- und Snackautomat sowie Tische und Stühle zum Verweilen ein.

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Teilweise wurden neue Wände eingezogen.

Als eines der ersten Geschäfte hat „Konzett Küchen|Form|Art“ eröffnet. Martin und Elias Konzett planen und entwerfen Möbel aller Art, von der Küche über das Wohnzimmer bis hin zum Bad. Mit dem neuen Planungsstudio in Nenzing-Beschling haben sie sich deutlich vergrößert. Beide sind gelernte Schreiner, Elias hat zudem Interior Design studiert. Das Vater-Sohn-Gespann lässt die individuellen Designermöbel von Partnerbetrieben anfertigen, das eigene Montageteam übernimmt den Aufbau.

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Das neue Küchen- bzw. Planungsstudio hat bereits eröffnet.
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Martin und Elias Konzett planen Küchen und haben ihr eigenes Montageteam.

Der 150 Quadratmeter große Friseursalon von Theresa Heiseler mit separatem Head-Spa-Bereich folgt Mitte Juli. Auch der Kampfsportverein „Apex Combat Academy“ hat sich dort eingemietet. Künftig wird er in der ehemaligen Lagerhalle sein Refugium haben, inklusive Kampfring.

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Die Einrichtung steht. Jetzt geht es an die Feinheiten.
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Elias (l.) und Martin Konzett haben ihr Studio bereits am 9. Mai eröffnet.

Noch sind einige Gewerbeflächen frei. Michael Hechenberger (Hechenberger Immobilien- und Vermögenstreuhand) entwickelt das gesamte Areal gemeinsam mit einem Architekten. Wände werden neu eingezogen, Leitungen verlegt sowie Fenster und Türen eingebaut. Die Mieter können ihre Wünsche einfließen lassen und ihre Geschäfte mitgestalten. Hechenberger betont, dass sich ein Mix aus bereits etablierten und neu gegründeten Firmen ansiedeln wird.

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In diesem separaten Raum wird künftig Head-Spa angeboten.
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Bis der Friseursalon im Sommer öffnen kann, ist noch einiges zu tun.

„Die Frequenz war nicht da“, begründet Hechenberger das Aus von „Möbelix“. Mit dem Aufstellen der Paketstation „myflexbox“ und einem Fotoautomaten will er gegensteuern und so für mehr Laufkundschaft sorgen. Akin Akgün betreibt schon jetzt einen Foodtruck, der neben Kebap auch Burger und Bowls anbietet.

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Auf dieser Fläche könnte sich Hechenberger ein Restaurant vorstellen.
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Trennt man den Raum, könnte sich auch ein Café ansiedeln.

Gastronomie erwünscht

Eine große Fläche von 500 Quadratmetern ist im Erdgeschoss noch frei. Hier könnte sich Hechenberger eine Gastronomie mit Showküche vorstellen. Wird eine Wand eingezogen, könnten auch zwei verschiedene Gastronomiebetriebe entstehen. Angrenzend befindet sich eine Außenterrasse mit Südausrichtung. Michael Hechenberger wünscht sich unbedingt ein Café und ein Restaurant. „Es haben bereits einige Interessenten für eine Gastronomie angefragt, aber es ist noch nicht das Richtige dabei gewesen“, sagt der Immobilienentwickler.

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Im Keller kann man Lagerräume mieten.
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Im Obergeschoss soll eine Kaffee-Ecke entstehen samt Snackautomaten.

Im Untergeschoss können Gewerbetreibende und Privatleute Lagerräume mieten. Im „Storage Hub“ gibt es 28 Lagerräume zwischen vier und 100 Quadratmetern, die meisten davon sind bereits vermietet. „MediLines“ hat bereits ein Büro im Obergeschoss angemietet. Das Unternehmen vertreibt medizinische Produkte für Regeneration und Therapie und liefert sie direkt nach Hause. Die „ViGi Hausbetreuung & mehr“ ist ein weiterer Mieter. Sie bietet Hausmeister- und KFZ-Service an.

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Der Kampfsportverein trainiert hier bereits.
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Künftig soll der Kampfsportverein aber ins Lager ziehen. Hier hat er mehr Platz zur Verfügung.

Ginge es nach Hechenberger, gäbe es auch einen Physiotherapeuten, einen Yogaraum und ein Fitnessstudio, doch nichts davon ist konkret. 30 Prozent der Flächen sind derzeit vermietet. Sein Ziel ist es, bis Ende 2026 70 Prozent der Flächen vergeben zu haben. „Das ganze Projekt ist risikobehaftet“, sagt Hechenberger. Das Gebäude ist im Familienbesitz, deshalb investiert er. Der Frastanzer sieht aber auch Potenzial: „Die Leute wollen parken. Die Einkaufszentren funktionieren, weil sie Parkplätze und Supermärkte haben.“ Einen Supermarkt wird es zwar nicht geben, Parkplätze sind jedoch ausreichend vorhanden.

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Jasmin Steurer und Peter Hickersperger sind mit dem Unternehmen MediLines bereits eingemietet.
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Eine Fotobox für Passbilder soll Frequenz bringen.
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Die Pläne hat Hechenberger alle im Kopf.