Wissenschaft trifft Musik am BORG Egg

Gelungene Präsentation abschließender Arbeiten und Vorspielabend des musischen Zweigs.
Egg Die öffentliche Präsentation ausgewählter abschließender Arbeiten (ABA) von sieben Egger Maturantinnen und Maturanten und der damit verbundene Vorspielabend des BORG Egg lockte viele interessierte Besucherinnen und Besucher in den Musiksaal der Schule. In Vertretung von Direktor Ariel Lang betonte Markus Flatz in seiner Begrüßung, dass der Abend das große Potenzial junger Menschen aufzeige, sich fachkundig, tiefgründig sowie leidenschaftlich mit spannenden Themen auseinanderzusetzen. Durch das Programm führte ABA-Koordinatorin Sabrina Weißenbach.

Interessante Präsentationen
Die präsentierten Arbeiten zeigten komplexe und herausfordernde Fragestellungen auf. Magnus Bramberger referierte über die Entstehung einer Polka. Dazu hatte der Maturant für die Musikgruppe “Schtubo Buobo”, bei der er selbst mitspielt, die Polka “Zeawas BORG” komponiert. Schrittweise entwickelte er im Rahmen seines Projekts die Partitur und holte sich das Feedback von Experten ein.
Amelie Gmeiner beschäftigte sich in ihrer ABA mit der Kunst des Druckens. Für ihre Arbeit hatte sie unter dem Obertitel “Über dem Meer” 60 Drucke angefertigt. Sie zeigte auf, dass Drucke auch in Kleinauflage ohne große Maschinen zu Hause angefertigt werden können. Emma Türtscher hatte für ihre ABA das Thema “Skoliose und Muskelaufbau” gewählt. Am Fallbeispiel ihrer Mutter zeigte sie auf, dass Sport ein wichtiger Weg gegen die krankheitsbedingten Schmerzen ist und die Krankheit eine starke Persönlichkeit erfordert.

Thematische Bandbreite
Auf den Einfluss der Walt-Disney-Ideologie auf die emotionale Entwicklung von Kindern ging Carla Moosbrugger in ihrer interessanten Präsentation ein. Über das Thema “Von der Muse zur Malerin” referierte Mara Plangger. Am Beispiel der Künstlerin Suzanne Valadon skizzierte sie, wie sich die Künstlerin, die anfangs als Modell für bekannte Maler ihrer Zeit arbeitete, in der männlich dominierten Kunstwelt durchsetzen konnte.

Amelie Stenzel, selbst begeisterte Ruderin, widmete ihre Arbeit den Entwicklungen im Rudersport. Dabei hob sie vor allem Veränderungen in den Bereichen Bootsmaterial und Training hervor. “Es soll ja wachsen!” lautete das Thema von Oskar Bechter. Der Maturant untersuchte die Auswirkungen von Stickstoffverbindungen und Phosphaten auf Grasland und Fließgewässer und präsentierte eigene Untersuchungen zu dem Thema. Die Maturantinnen und Maturanten wurden bei ihren abschließenden Arbeiten von Maria Meusburger-Bereuter, Anina Rehm, Helga Vögel, Christine Felder-Lang, Markus Flatz, Elisabeth Marxgut und Sabrina Weißenbach betreut.

Musikalische Talente
Aufgelockert wurden die Präsentationen durch musikalische Beiträge des musischen Zweigs, die durch Qualität und Vielfalt begeisterten. Die Solistinnen und Solisten mit Hackbrett (Anna Dingler), Gesang (Lina Holzmann), Klavier (Elia Schertler), Querflöte (Marie Immler und Hannah Kohler), Klarinette (Ida Moosbrugger), E-Bass (Jakob Franz) und E-Gitarre (Serafin Rüscher) spannten einen weiten musikalischen Bogen. Das Publikum genoss einen abwechslungsreichen Abend mit Musik und Wissenschaft. ME



