Dornbirner Fasnat ehrt ihre Stützen

Die Dornbirner Fasnat-Zunft blickte zurück und zeichnete verdiente Mitglieder aus.
Dornbirn Rund um den “Dornbirner Fasching” gibt es viele Menschen, die sich mit großem Engagement für das Brauchtum einsetzen. Sie standen bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Dornbirner Fasnat-Zunft im Mittelpunkt, und ihnen gebührte ein ganz besonderer Dank. Neben zahlreichen Ehrungen standen auch Neuwahlen auf der Tagesordnung.

Zunftmeisterin Dagmar Fenkart-Kaufmann begrüßte im voll besetzten Kolpinghaus zunächst die illustre Gästeschar, darunter Landtagsabgeordnete Karin Feuerstein-Pichler, Stadträtin Judith Knabl sowie Andreas Kaljo. Auch der Vorarlberger Landesverband für Fasnatzünfte und -gilden war durch Präsidentin Barbara Lässer, Bezirkselferrat Thomas Kertel und den stellvertretenden Fasnatratsvorsitzenden Horst Mathis vertreten. Stellvertretend für die vielen engagierten Mitglieder der Dornbirner Unterzünfte hieß die Zunftmeisterin zudem Ehrenmitglied Reinhard Fußenegger willkommen.

Verstärkung im Vorstand
Im Zuge der Versammlung wurde der 11er-Rat erweitert. Einstimmig wählten die anwesenden Mitglieder Bernd Schwendinger zum Zunftmeister-Stellvertreter und Lisa Rusch zur stellvertretenden Schriftführerin. Damit verstärkt die Zunft ihren Vorstand mit zwei zusätzlichen Kräften.

Zahlreiche Mitglieder der Dornbirner Fasnat-Zunft, des Fanfarenzugs sowie der Narrenzünfte aus den Stadtteilen wurden für ihre Verdienste ausgezeichnet. Höhepunkt war die Verleihung des Ehrenordens in Gold. Diese selten vergebene Auszeichnung erhalten ausschließlich Personen, die bereits höchste Ehrungen ihrer Vereine erhalten haben und sich durch außergewöhnliches Engagement hervorgetan haben. Darüber hinaus wurden zahlreiche Ehrenorden in Gold und Silber sowie Verdienstorden in Gold, Silber und Bronze vergeben. “Die Bandbreite der Auszeichnungen machte deutlich, wie viele Menschen im Hintergrund zum Gelingen der Fasnat beitragen – von Organisatoren und Funktionären bis hin zu Künstlern, Musikern und Helfern”, so Fenkart-Kaufmann. Insgesamt wurden mehrere Dutzend Mitglieder für ihren Einsatz in der vergangenen Saison geehrt.

Auch die Berichte der einzelnen Mitgliedsvereine zeigten die Vielfalt der Dornbirner Fasnat. Ob Umzüge, Veranstaltungen oder kulturelle Beiträge – die zahlreichen Aktivitäten verdeutlichten einmal mehr die Bedeutung des Brauchtums für das gesellschaftliche Leben in der Stadt.

Kompakter Fasching
Nach dem Rückblick richtete sich der Blick bereits auf die kommende Saison. Diese wird aufgrund des frühen Faschingstermins besonders kompakt ausfallen. Die Faschingseröffnung findet wie immer am 11. November statt, ehe Anfang 2027 zahlreiche Veranstaltungen folgen. Zu den Höhepunkten zählen der Landesnarrentag in Lauterach, die traditionellen Narrenabende sowie die Umzüge in Kehlegg, Dornbirn und Haselstauden.

Zum Abschluss der Versammlung fasste Dagmar Fenkart-Kaufmann die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements mit einem Satz zusammen, der das Motto des Abends treffend widerspiegelte: “Fasnat leabat nur, wenn mir si leaband.” Danach klang die Versammlung beim gemeinsamen Singen des Dornbirner Fasnat-Liedes in geselliger Runde aus. cth







