Einvernehmliche Lösung im Ried zeichnet sich ab

VN / 12.06.2026 • 11:31 Uhr
Einvernehmliche Lösung 
im Ried zeichnet sich ab

Die geplante Bodenaushubdeponie sorgte in den letzten Wochen für viel Diskussion. Stadt Feldkirch

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Feldkirch Im Zusammenhang mit der geplanten Bodenaushubdeponie im Tisner/Tostner Ried hat sich Bürgermeister Manfred Rädler intensiv für eine einvernehmliche Lösung eingesetzt. Obwohl bereits ein rechtskräftiger Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch vorliegt und die Handlungsmöglichkeiten der Stadt in diesem Verfahren rechtlich begrenzt sind, suchte der Bürgermeister das direkte Gespräch mit Projektbetreiber Wilhelm Hager.

Die bisherigen Gespräche verliefen konstruktiv und lassen auf eine Lösung hoffen, die den unterschiedlichen Interessen Rechnung trägt. Dabei werden alternative Möglichkeiten sowie potenzielle Standorte außerhalb des Rieds geprüft. „Obwohl die Stadt in diesem Verfahren keine Bewilligungsbehörde ist, setze ich mich für eine Lösung im Interesse von Bevölkerung, Natur und Naherholung ein. Herr Hager hat auf die dargelegten Bedenken mit Verständnis reagiert. Ich bin deshalb überzeugt, dass wir eine gute Lösung finden werden“, erklärt Bürgermeister Manfred Rädler. Vor dem Hintergrund dieser positiven Entwicklung wird die ursprünglich für den 16. Juni 2026 geplante Informationsveranstaltung nicht stattfinden. Nach Abschluss der Gespräche mit dem Projektbetreiber wird Bürgermeister Manfred Rädler die Bevölkerung über die weiteren Ergebnisse informieren. Für die Anrainer könnte dies ein erfreuliches Signal sein, nachdem das Vorhaben in der Vergangenheit aufgrund befürchteter Lärm-, Staub- und Verkehrsbelastungen sowie möglicher Eingriffe in das Naherholungsgebiet auf heftige Kritik gestoßen war.