Wälder Musiktalente glänzen mit Gold

VN / 12.06.2026 • 12:47 Uhr
Saxerando: Jonathan Moosmann, Fina Moosbrugger, Nadin Schwarzmann, Sophia Roiderer und Antonia Schlierenzauer.
Saxerando: Jonathan Moosmann, Fina Moosbrugger, Nadin Schwarzmann, Sophia Roiderer und Antonia Schlierenzauer.Erwin Moosbrugger

Saxophonensemble “Saxerando” unter den besten österreichischen Nachwuchsmusikern.

Egg Der prima la musica-Bundeswettbewerb für junge Musiktalente versammelte wieder die besten Nachwuchsmusiker aus ganz Österreich. Die jungen Musikerinnen und Musiker maßen sich bei den Wertungsspielen in Eisenstadt. “Saxerando”, ein Ensemble der Musikschule Bregenzerwald, erreichte mit 92,80 Punkten den 1. Preis in Gold in seiner Kategorie. Bis junge Talente auf der Bundesbühne stehen, ist es ein langer Weg. Hinter dem Erfolg steckt intensive Arbeit – von den Nachwuchsmusikern selbst, aber auch von engagierten Musiklehrern und den Familien.

Riesenerfolg und Belohnung für die intensive Probenarbeit für Schüler und Lehrer.
Riesenerfolg und Belohnung für die intensive Probenarbeit für Schüler und Lehrer.

Enorme Spielfreude

“Saxerando” mit Fina Moosbrugger, Jonathan Moosmann, Sophia Roiderer, Antonia Schlierenzauer und Nadin Schwarzmann wird von Florian Winsauer, Lehrer an der Musikschule Bregenzerwald, unterrichtet. Das Ticket für den Bundeswettbewerb hatte sich Saxerando als Landessieger bei den Holzblasinstrumenten I beim Vorarlberg-Wettbewerb von “prima la musica” erspielt. Beim Bundeswettbewerb konnten die jungen Talente ihre musikalische Klasse auf der österreichweiten Bühne beweisen. Das Saxophonensemble spielte mit “Metamorphose” ein Stück seines Instrumentallehrers und beeindruckte die Jury durch den auswendigen Vortrag. Weitere Wertungsstücke waren “Scherzo” (Mussorgskij) und “Promenade” (Gershwin). “Saxerando ist ein Ensemble mit enormer Spielfreude. Und was mich auch immer überrascht: ein Junge, vier Mädchen, und es harmoniert trotzdem perfekt. Die Kraft der Musik und unsere lustigen Proben sind, denke ich, der Grundstein des Erfolgs”, resümiert Florian Winsauer. ME