Jugendliche gestalten Wälder Bikepark mit

Mitbestimmungsprojekt bei der Arena-Neugestaltung in Alberschwende umgesetzt.
Alberschwende Mit einem gelungenen Projekt haben Alberschwender Jugendliche bewiesen, dass Mitbestimmung im eigenen Ort funktionieren und sichtbare Früchte tragen kann. Als die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Alberschwende erfuhren, dass die Arena im Ort neu gestaltet werden sollte, war ihr Tatendrang geweckt. Für die Jugendlichen der 3. und 4. Klassen der Gruppe “Politische Bildung” war sofort klar, dass sie bei diesem Projekt ein Wort mitreden wollten. Unterstützt von der Marke Vorarlberg und ihren Klassenvorständen René Kloser und Petra Raid nutzten sie die Chance, um politische Praxiserfahrung zu sammeln und ihre Wünsche direkt in die Planung einzubringen.

Realitätsnaher Prozess
Die Gruppe initiierte eine breit angelegte Umfrage unter dem Motto “Deine Stimme zählt”. Um den Prozess so realitätsnah wie möglich zu gestalten, bauten die Nachwuchspolitiker Wahlkabinen und eine echte Wahlurne an der Schule auf. Zuvor wurde kräftig die Werbetrommel gerührt. Mit Plakaten, Flyern und einer Präsentation bei der Sitzung der “Alberschwende Shred Society”, dem für die Planung zuständigen Verein, machten sie auf ihr Vorhaben aufmerksam. Der Einsatz lohnte sich: Rund 150 Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit und gaben ihre Ideen für die neue Arena ab. Die gesammelten Ergebnisse blieben nicht in der Schublade. Die Jugendlichen besuchten eine offizielle Gemeindesitzung, um die Auswertung der Abstimmung den Gemeindevertretern zu präsentieren. Und die Gemeinde sicherte dem Projekt ihre Unterstützung zu.

Unterstützung von Handwerkern
In der Umsetzungsphase erhielten die Schüler tatkräftige Unterstützung aus der regionalen Wirtschaft. In der Werkstatt von Robert Feuerstein wurden die Pläne Realität: Es entstanden robuste Sitzwürfel, die die Schüler anschließend in stundenlanger Arbeit mit Brennstäben, Brennpetern und Lötkolben kreativ verzierten. Diese Unikate laden im Bikepark zum Verweilen ein. Zusätzlich verwandelte Robert Feuerstein die von den Jugendlichen selbst entworfenen Maskottchen in große Stahlfiguren. Der nächste Schritt führte die engagierte Gruppe schließlich zu Malermeister Manuel Bereuter, um den Objekten den letzten Schliff zu verleihen. Die Maskottchen sind demnächst im Bikepark zu bestaunen.ME

