Ein Jubiläum mit viel Nostalgie: 80 Jahre SV Lochau

VN / 16.06.2026 • 16:08 Uhr
Bilder wecken Erinnerungen: Die Kampfmannschaft des SV Lochau Anfang der 1960er Jahre mit Linus Degasperi, Josef Denifl, Günther Amann, Karl Gamper, Anton Amann und Elmar Pechlaner (vorne von links); Franz Schmid, Pino Reichhalter, Roland Schlattinger, Reinhard Jäger, Franz Forstinger, Lois Degasperi, Norbert Ill und Adolf Schmid.
Bilder wecken Erinnerungen: Die Kampfmannschaft des SV Lochau Anfang der 1960er-Jahre mit Linus Degasperi, Josef Denifl, Günther Amann, Karl Gamper, Anton Amann und Elmar Pechlaner (vorne von links); Franz Schmid, Pino Reichhalter, Roland Schlattinger, Reinhard Jäger, Franz Forstinger, Lois Degasperi, Norbert Ill und Adolf Schmid.

Der SV Lochau feiert seinen 80er mit einem Fest für alle Generationen.

Lochau Mit viel Nostalgie feiert der SV Lochau 1946 am Freitag, 19. Juni, im Stadion Hoferfeld das 80-jährige Vereinsjubiläum. Um 15:46 Uhr wird das Fest mit der Präsentation der zehn Nachwuchsmannschaften eröffnet. Über 170 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 16 Jahren, von den Bambinis bis zur U15, der Mädchenmannschaft U16 SPG Leiblachtal und den Inklusionskindern, werden im Lochauer Fußballverein betreut und sind hier mit Begeisterung aktiv. Um 17:46 Uhr folgt der Anstoß zum Legendenspiel: Ehemalige Lochauer Fußballgrößen treten gegen die Lochauer Altherren an. Da werden viele bekannte Gesichter aus erfolgreichen Meisterschaftszeiten noch einmal in Blau-Weiß auflaufen.

Die Kampfmannschaft des SV Lochau im Spieljahr 1977/78: Walter Grones, Hugo Bata, Christian Fröhlich, Günther Amann, Gabriel Ramsauer, Dietmar Wendenburg und Elmar Amann (vorne von links); Spielertrainer Roland Schlattinger, Siegi Linder, Dolfi Denifl, Christophorus Schmid, Norbert Fontanari, Heinz Houdek, Wolfgang Eberle und Sektionsleiter Herbert Ausserlechner (hinten von links).
Die Kampfmannschaft des SV Lochau im Spieljahr 1977/78: Walter Grones, Hugo Bata, Christian Fröhlich, Günther Amann, Gabriel Ramsauer, Dietmar Wendenburg und Elmar Amann (vorne von links); Spielertrainer Roland Schlattinger, Siegi Linder, Dolfi Denifl, Christophorus Schmid, Norbert Fontanari, Heinz Houdek, Wolfgang Eberle und Sektionsleiter Herbert Ausserlechner (hinten von links).

Um 19:46 Uhr eröffnet der Musikverein Lochau den offiziellen Festakt zum Jubiläum “80 Jahre SV Lochau 1946”. Im Mittelpunkt steht die abwechslungsreiche Vereinsgeschichte, von den Anfängen am Sportplatz am See im Jahre 1946 über den Bau der neuen Spiel- und Trainingsstätte “Am Hoferfeld” im Jahre 1978 bis hin zum heutigen schmucken Stadion Hoferfeld mit Kunstrasenplatz im Jubiläumsjahr 2026. Die Eröffnung und Segnung des neuen “Campus” als Erweiterung des Kabinen- und Umkleidetraktes runden das Gesamtbild ab.

Als würdiger Vizemeister der Eliteliga feiert der SV typico Lochau 1946 den erstmaligen Aufstieg in die neue Regionalliga West und schreibt pünktlich zum 80-jährigen Vereinsjubiläum unvergessliche Vereinsgeschichte.
Als Vizemeister der Eliteliga feiert der SV Lochau 1946 den erstmaligen Aufstieg in die Regionalliga West und schreibt pünktlich zum 80-jährigen Vereinsjubiläum Vereinsgeschichte. Manfred Schallert

Ab 20:46 Uhr startet die Party mit “DJ Gerry”. Die Spielerbar lädt zu Begegnungen von aktiven und ehemaligen Fußballspielern des SV Lochau ein. Erinnerungen an frühere Zeiten, an tolle Spiele und spannende Meisterschaften werden hier wieder lebendig. Blacky und sein Team verwöhnen die Gäste kulinarisch, die Ziehung der Tombolapreise um 21:46 Uhr ist ein weiteres Highlight.

Aus der Geschichte

Vor 80 Jahren wurde der “Sportverein Lochau” mit den Vereinsfarben “Blau-Weiß” von sportbegeisterten Männern um Gründungs- und Ehrenobmann Johann Alge gegründet. Am 18. April 1946 erfolgte die Anmeldung beim Vorarlberger Sportverband.

“Vorerst hatten wir keine Dressen, wir hatten in der Gemeinde selbst keinen eigenen Fußballplatz. Spieler wie Funktionäre fuhren mit den Fahrrädern oder dem Lastwagen vom Bellet zu Freundschaftsspielen auf fremden Plätzen”, erinnerte sich Alge in einem Interview anlässlich des 40-jährigen Vereinsjubiläums 1986.

Die ersten Meisterschaftsspiele des SV Lochau 1946 fanden auf den ehemaligen adaptierten Schmelzwiesen am See auf Hörbranzer Gemeindegebiet statt. Erst im Jahre 1978 wurde mit dem Erwerb der “Stadler-Gründe” im Ortszentrum der neue Fußballplatz samt Sportheim als Spiel- und Trainingsstätte in Betrieb genommen. Heute zählt der SV Lochau im Jubiläumsjahr über 300 Mitglieder.

Der SV Lochau befand sich 2004 auf einer Erfolgswelle: Die Kampfmannschaft mit Spielertrainer Alfi Bösch feierte in seinem ersten Trainerjahr den Aufstieg in die Vorarlbergliga (Bild), die 2. Mannschaft mit Trainer Martin Smounig holte in diesem Jahr zudem souverän den Meistertitel bei den Landesliga-Reservemannschaften
Der SV Lochau befand sich 2004 auf einer Erfolgswelle: Die Kampfmannschaft mit Spielertrainer Alfi Bösch feierte in seinem ersten Trainerjahr den Aufstieg in die Vorarlbergliga (Bild), die 2. Mannschaft mit Trainer Martin Smounig holte in diesem Jahr zudem souverän den Meistertitel bei den Landesliga-Reservemannschaften.
Peter Erath, Gründungsobmann Dir. Johann Alge und Christophorus Schmid, ein Bild aus dem Jahre 1998.
Peter Erath, Gründungsobmann Johann Alge und Christophorus Schmid, ein Bild aus dem Jahre 1998.
Der SV typico Lochau feiert 2018 als Vizemeister den Aufstieg in die Vorarlbergliga: Philipp Praml, Jonas Matt, Kevin Prantl, Tobias Heidegger, Fabio Feldkircher und Robin Lhotzky, vorne von links; Marko Marinkovic, Marc Barton, Levente Pethö, Alexander Rundstuck, Sandro Eichhübl, Fabian Fink, Julian Reiner, Georg Bantel und Patrick Prantl, hinten von links.  Auf dem Bild fehlen: Niklas Ausserlechner, Felix Bereuter, Jonas Hammerschmidt und Trainer Jan Ove Pedersen.
Der SV typico Lochau feiert 2018 als Vizemeister den Aufstieg in die Vorarlbergliga: Philipp Praml, Jonas Matt, Kevin Prantl, Tobias Heidegger, Fabio Feldkircher und Robin Lhotzky, vorne von links; Marko Marinkovic, Marc Barton, Levente Pethö, Alexander Rundstuck, Sandro Eichhübl, Fabian Fink, Julian Reiner, Georg Bantel und Patrick Prantl, hinten von links. Auf dem Bild fehlen: Niklas Ausserlechner, Felix Bereuter, Jonas Hammerschmidt und Trainer Jan Ove Pedersen.
SV typico Lochau – Kader der Kampfmannschaft 2025/2026: 1. Reihe von links: David Eberle, Simon Eberle, Enes Aktuna, Ismail Bozbiyk, Fabio Pfleger, Sandro Eichhübl, Nelson Votu, Mete Dastan, Marcel Ladinek, Raphael Mathis; 2. Reihe von links.: Egon Haag (Obmann), Fabio Feldkircher, Georg Herrmann (Physiotherapeut), Roland Schlattinger (Betreuer), Andreas Simma (Co-Trainer), Metin Batir (Trainer), Hanno Trotter (Tormanntrainer), Michael Maas (Physiotherapeut), Martin Ströbele (Athletiktrainer), Melih Erdogan; 3. Reihe von links: Robin Lhotzky, Alexander Rundstuck, Dennis Kloser, Kristijan Dulabic, Fabian Dominikovic, Kevin Prantl, Osahenmwenda Amenaghawon, Patrick Prantl. Es fehlen: Luca Forster, Benjamin Kaufmann, Haris Bibic, Eldar Mehmedovic, Guilherme Junio da Silva und Nicolas Messmer.
SV typico Lochau – Kader der Kampfmannschaft 2025/2026: 1. Reihe von links: David Eberle, Simon Eberle, Enes Aktuna, Ismail Bozbiyk, Fabio Pfleger, Sandro Eichhübl, Nelson Votu, Mete Dastan, Marcel Ladinek, Raphael Mathis; 2. Reihe von links: Egon Haag (Obmann), Fabio Feldkircher, Georg Herrmann (Physiotherapeut), Roland Schlattinger (Betreuer), Andreas Simma (Co-Trainer), Metin Batir (Trainer), Hanno Trotter (Tormanntrainer), Michael Maas (Physiotherapeut), Martin Ströbele (Athletiktrainer), Melih Erdogan; 3. Reihe von links: Robin Lhotzky, Alexander Rundstuck, Dennis Kloser, Kristijan Dulabic, Fabian Dominikovic, Kevin Prantl, Osahenmwenda Amenaghawon, Patrick Prantl. Es fehlen: Luca Forster, Benjamin Kaufmann, Haris Bibic, Eldar Mehmedovic, Guilherme Junio da Silva und Nicolas Messmer.
Die Nachwuchstrainer im Meisterschaftsjahrjahr 2005/2006: Thomas Schmölzer, Christof Grones, Markus Feldkircher, Arno Petermann, Wolfgang Turner, Antonio Tricarico und Marco Bologna (hinten von links); Werner Köhldorfer, Walter Fürpass, Jürgen Amann, Antonio Galisteo, Werner Rusch und Walter Rutard (vorne von links).
Die Nachwuchstrainer im Meisterschaftsjahr 2005/2006: Thomas Schmölzer, Christof Grones, Markus Feldkircher, Arno Petermann, Wolfgang Turner, Antonio Tricarico und Marco Bologna (hinten von links); Werner Köhldorfer, Walter Fürpass, Jürgen Amann, Antonio Galisteo, Werner Rusch und Walter Rutard (vorne von links).