Die schönsten Momente vom Krumbacher Bezirksmusikfest

Musik, Gemeinschaft und Spitzenleistungen beim Bezirksmusikfest in Krumbach.
Krumbach Das Bezirksmusikfest in Krumbach stand drei Tage lang ganz im Zeichen der Blasmusik, der Kameradschaft und beeindruckender musikalischer Leistungen. Von Freitag bis Sonntag verwandelte sich der Bregenzerwälder Ort in einen Treffpunkt für Musikerinnen und Musiker aus der gesamten Region. Tausende Besucher sorgten für eine großartige Stimmung und ein bestens gefülltes Festzelt.

Ein Höhepunkt des Festwochenendes war der Auftritt des Gesamtchors im Festzelt. Unter anderem mit Landeshauptmann Markus Wallner als Gastdirigent musizierten rund 1200 Musikantinnen und Musikanten gemeinsam und boten ein eindrucksvolles Klangbild. Der gemeinsame Auftritt sorgte für Gänsehautmomente und unterstrich die große Bedeutung der Blasmusik im Land.

Umzug mit Schlüsselstelle
Auch der traditionelle Festumzug stellte für die teilnehmenden Kapellen eine besondere Herausforderung dar. Der anspruchsvolle Streckenverlauf mit einem “Schlüsselanstieg” verlangte den Musikerinnen und Musikern einiges ab. Umso größer war anschließend die Freude über die wohlverdiente Erfrischung und die gesellige Atmosphäre im Festzelt.

Glückliche Gesichter bei den Marschwettbewerben
Auch die Jugendkapellen überzeugten mit ihren Auftritten. In der Stufe A gewann die Jungmusik Lingenau unter der Leitung von Stabführer Manuel Beck. Die Stufe D entschied die Jugendkapelle Klangwerk für sich. In der Stufe E setzte sich die Jungmusik Bez’n’Biz mit Stabführer Jürgen Lang durch.

Am Samstag wurden die Marschmusikwettbewerbe fortgesetzt. Erneut dominierte die Musikkapelle Sibratsgfäll in der Stufe C. Mit Stabführer Jodok Bereuter erreichte die Kapelle wiederum 94,4 Punkte und durfte zusätzlich den begehrten Leo-Weidinger-Wanderpokal entgegennehmen.

Als größte Sieger kann sich aber der Musikverein Krumbach mit seinen Helfern sehen. Nicht nur, dass sie selber als Ausrichter des Festes am Marschmusikwettbewerb teilnahmen und dann über Nacht in eineinhalb Stunden die Bar im Zelt abbauten, um für alle Kapellen am Sonntag nach dem Festumzug Platz zu schaffen. Nadine Spanring (Vorstandsmitglied/Medien), bestens gelaunt nach einer Nacht mit einer Stunde Schlaf: “Wir wollten ja auch noch beim Umzug mitgehen – aber da wollten dann doch nicht mehr alle mitmachen.”







