Admira Dornbirn ließ sich typisieren

VN / 25.06.2026 • 15:47 Uhr
Admira Dornbirn ließ sich typisieren.
Die Spieler des SC Admira Dornbirn sagen Leukämie und Co. den Kampf an. Thomas Knobel

Geschlossene Typisierungsaktion soll Leben retten und Bewusstsein schaffen.

Dornbirn Langzeittrainer Herwig Klocker sowie sämtliche Spieler der ersten Kampfmannschaft des SC Admira Dornbirn ließen sich als potenzielle Stammzellspender typisieren. Damit möchte der Verein einen Beitrag leisten, um die Chancen für Menschen mit Leukämie oder anderen schweren Erkrankungen des blutbildenden Systems zu erhöhen.

Die Typisierung erfolgt mittels eines Wangenabstrichs und dauert nur wenige Minuten. Für Betroffene kann ein passender Stammzellspender jedoch über Leben und Tod entscheiden. Weil geeignete Spender oft nur schwer gefunden werden, ist jede zusätzliche Registrierung von großer Bedeutung.

Initiiert wurde die Aktion von Cemanu Turan, die sich seit Jahren für die Stammzellspende einsetzt und immer wieder Vereine für gemeinsame Typisierungsaktionen gewinnt. Mit der Teilnahme der gesamten Kampfmannschaft unterstreicht Admira Dornbirn, dass gesellschaftliche Verantwortung weit über das Spielfeld hinausgeht.

Dass sich auch Trainer Herwig Klocker an der Aktion beteiligte, verlieh der Initiative zusätzliches Gewicht. Der Verein wollte damit nicht nur selbst einen wichtigen Beitrag leisten, sondern auch andere Menschen motivieren, sich registrieren zu lassen. Denn jeder neue Eintrag in der Spenderdatei erhöht die Chance, für einen erkrankten Menschen den genetisch passenden Lebensretter zu finden. VN-TK