Generationenwechsel bei OJAD

Ein historischer Abend für die Offene Jugendarbeit Dornbirn.
Dornbirn Die Offene Jugendarbeit Dornbirn (OJAD) hat bei ihrer Jahreshauptversammlung vergangene Woche im Jugendhaus VISMUT die Weichen für die Zukunft gestellt. Rund 120 Gäste sowie 24 stimmberechtigte Mitglieder und Jugendliche nahmen an der Versammlung teil, bei der neben dem Rückblick auf ein erfolgreiches Arbeitsjahr vor allem ein Generationenwechsel im Vorstand im Mittelpunkt stand.

Geschäftsführer Stefan Rainer eröffnete die Versammlung und blickte gemeinsam mit seinem Team auf die Aktivitäten und Projekte des vergangenen Jahres zurück. Hervorgehoben wurden dabei die Leistungen der Offenen Jugendarbeit in den Bereichen Jugendkultur, Sport, Beteiligung, Beratung und mobile Jugendarbeit. Die OJAD begleitet seit Jahrzehnten junge Menschen in Dornbirn auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben und schafft Räume, in denen Begegnung, Mitbestimmung und persönliche Entwicklung möglich sind.

Die Bedeutung dieser Arbeit wurde auch von Bürgermeister Markus Fäßler unterstrichen, der die OJAD als wichtigen Baustein für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Dornbirn bezeichnete: “Die Organisation schafft Orte, an denen junge Menschen willkommen sind, Unterstützung finden und ihre Stadt aktiv mitgestalten können.” Weiters betonte er die präventive Wirkung der Offenen Jugendarbeit. “Niederschwellige Angebote, verlässliche Beziehungen und frühzeitige Unterstützung tragen wesentlich zur hohen Lebensqualität der Stadt bei.” Auch Jugendstadtrat Gebhard Kröss würdigte die Arbeit der Einrichtung: “Insbesondere die Angebote in den Bereichen Jugendkultur, außerschulischer Sport und mobile Jugendarbeit sind unverzichtbare Säulen moderner Jugendpolitik.”

Großer Dank für Engagement
Ein besonders emotionaler Moment des Abends war dann die Verabschiedung mehrerer langjähriger Vorstandsmitglieder. Nach insgesamt mehr als zwei Jahrzehnten schieden Obfrau Beate Hartmann sowie die Vorstandsmitglieder Andrea Sandri und Doris Nagel aus ihren Funktionen aus. In zahlreichen Dankesworten wurde ihr langjähriger Einsatz gewürdigt: “Beate Hartmann hat die OJAD über viele Jahre mit Herzlichkeit, Fairness und großem Verantwortungsbewusstsein geprägt. Ein Dank gilt auch Andrea Sandri für ihren Scharfsinn, ihre Verlässlichkeit und ihren Humor sowie Doris Nagel, die mit Empathie und Herzlichkeit für die Anliegen junger Menschen gekämpft hat und damit die OJAD nachhaltig geprägt hat”, so Elmar Luger. Ein langer Applaus zeigte die große Wertschätzung für das Wirken der drei Frauen.

Gleichzeitig erfolgte der Blick nach vorne. Die Mitglieder wählten Simon Burtscher-Mathis zum neuen Obmann der OJAD. Unterstützt wird er künftig von den neu gewählten Beiräten Ruth Swoboda, Johannes Angerer und Thomas Planinger. Gemeinsam mit den bisherigen Vorstandsmitgliedern Johanna Berktold, Philipp Dörler, Christian Haidinger und Elmar Luger bildet sich damit ein breit aufgestelltes Führungsteam, das die Arbeit der Organisation fortführen und weiterentwickeln soll. Die Neuwahlen erfolgten einstimmig. cth









