Tierische Hingucker: Dieses Schulprojekt macht Lorüns ein Stück bunter

VN / 25.06.2026 • 11:56 Uhr
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Die Schüler Ali (11, l.) und Leandro (10, r.) verschönern ihre Gemeinde Lorüns mit bunten Bänken. Bilder: VN/JUN

Alte Sitzbänke mussten ersetzt werden. Daraus entstand ein Schulprojekt, das nun an mehreren Orten in Lorüns sichtbar ist.

Lorüns “Aus alt macht neu”, hieß es kürzlich in Lorüns. Acht Bänken haben die Volksschüler einen neuen Look verpasst. Gemeinsam mit der Künstlerin May-Britt Nyberg malten die 21 Schüler Tiere auf die Holzbretter. Das Kunstprojekt ist an jenes aus dem vergangenen Jahr angelehnt, als die Schüler bunte Schilder mit Tieren und dem Aufruf an Radfahrer, langsam zu fahren, angefertigt und aufgestellt hatten.

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21 Volksschüler aus Lorüns malten die Bänke neu an. Darauf zu sehen sind jeweils zwei Tiere.
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Direktorin Sabrina Bacher steht hier beim Einhorn-Schild, das letztes Jahr aufgestellt wurde.
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Bauhofmitarbeiter Gustl Marte hilft den Kindern beim Schrauben.

Anfänglich sei die Idee gewesen, zwei Bänke für den Schulhof neu zu gestalten, erzählte Schulleiterin Sabrina Bacher auf dem Weg zur ersten Bank bei der Trafostation. Nun stehen nicht nur zwei bunte Bänke auf dem Schulhof, sondern auch drei im Dorf und drei an der Ill. Die acht Bänke standen bereits zuvor an denselben Standorten. Da die Bretter ohnehin ausgetauscht werden mussten, gestalteten die Volksschüler diese neu, “damit man uns als Schule im Dorf sieht”, erklärte Bacher. Die Bänke würden das Dorf bunter machen.

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Zuerst müssen die alten Bretter abmontiert werden.
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Die Schrauben werden für die neuen Bretter wieder benötigt.

Tierische Begegnungen

Die Bänke wurden unter dem Motto “Tierische Begegnungen” gestaltet. Auf jeder Bank sind zwei Tiere zu sehen. Dafür legten die Schüler die sechs Bretter pro Bank in der Schule nebeneinander, sodass eine zusammenhängende Fläche entstand. Darauf wurde zunächst das jeweilige Tier skizziert. Die jüngeren Kinder malten anschließend die Flächen aus, die älteren die Tiere. Dabei achteten die Schüler darauf, dass die Tiere ähnliche Komplementärfarben aufweisen und somit farblich zusammenpassen. Die Motive entsprechen jenen auf den Schildern aus dem Vorjahr. Das Einhorn teilt sich die Bank mit dem Hasen, der Flamingo mit dem Affen.

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Es wurde nicht nur geschraubt, sondern auch gehämmert.
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Die Bretter wurden in der Volksschule vorbereitet.
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Die Kinder trugen jedes einzelne Brett zum Standort an der Trafostation.

Bauhofmitarbeiter Gustl Marte drückte den Kindern den Akkuschrauber in die Hände. Gemeinsam entfernten sie die alten Bretter und montierten die neuen. David (7) zögerte nicht lange und setzte den Bohrer an. Mit seinem Opa arbeitet er oft handwerklich und kennt sich deshalb aus.

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Vor allem die Jungen nahmen gerne das Werkzeug in die Hände.
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Lea (8) findet das Kunstprojekt gut und hat sich beim Malen beteiligt.

Die Bretter entstanden nicht direkt im Kunstunterricht, sondern parallel dazu. Nach den Osterferien begannen die Lehrer mit der Materialbeschaffung. Im April, Mai und Juni arbeiteten die Schüler jeweils dienstags und gegen Ende des Projekts zusätzlich montags an den tierischen Bänken. Die Koordination übernahm Lehrerin Claudia Amann. Unterstützt wird das Kunstprojekt von “Double Check”, einem Förderprogramm des Landes Vorarlberg.

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Claudia Amann (Mitte) hat das Kunstprojekt koordiniert und das Material beschafft.
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Die erste Bank ist fast fertig.
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David (7) und seine Mutter Irene halfen ebenfalls mit.
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Bürgermeister Andreas Batlogg (l.) hielt die Schraube fest.
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Das Einhorn teilt sich die Bank mit dem Hasen.
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Die Kinder saßen schon mal Probe.
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Die fertige Bank. Sieben weitere folgten.