Rost statt Rückenwind: Eine der wichtigsten Radverbindungen Vorarlbergs steht vor einer Generalsanierung

VN / 30.06.2026 • 09:59 Uhr
Rost statt Rückenwind: Eine der wichtigsten Radverbindungen Vorarlbergs steht vor einer Generalsanierung
Jeden Tag rollen Hunderte Radfahrer über die Brücke. Nun wurde der Grundstein für eine umfassende Sanierung gelegt. VN

Die Radbrücke über die Bregenzerach zeigt nach über 30 Jahren deutliche Alterserscheinungen.

Bregenz Wind und Wetter haben ihre Spuren hinterlassen: Nach über 30 Jahren nagt der Zahn der Zeit an der Radwegbrücke zwischen Bregenz und Wolfurt. Das Bauwerk hängt seit 1992 am Tragwerk der Rheintalautobahn (A 14). Jeden Tag nutzen Hunderte Radfahrer die Verbindung über die Bregenzerach. Nun steht eine der wichtigsten Radverbindungen in Vorarlberg vor einer Generalüberholung.

Rost statt Rückenwind: Eine der wichtigsten Radverbindungen Vorarlbergs steht vor einer Generalsanierung
Die Brücke verbindet Bregenz-Weidach mit Wolfurt.

Bei einer statischen Überprüfung im Jahr 2022 wurden erhebliche Rostschäden an der Stahlkonstruktion festgestellt. In ihrer Sitzung am Montag gab die Bregenzer Stadtvertretung grünes Licht für die Sanierung der Rad- und Fußgängerbrücke. Für die Planung ist die Marktgemeinde Wolfurt verantwortlich.

Rost statt Rückenwind: Eine der wichtigsten Radverbindungen Vorarlbergs steht vor einer Generalsanierung
Die Stahlkonstruktion hängt seit 1992 am Tragwerk der Rheintalautobahn (A 14).

Wie die Stadt mitteilt, wird nicht nur der Korrosionsschutz erneuert. Auch die Zu- und Abfahrt auf Bregenzer Seite soll verbreitert und der Geländerabschluss nach außen versetzt werden, damit die Fahrbahn optisch breiter wirkt. Die Gesamtkosten werden laut Stadt auf rund 918.000 Euro (brutto) geschätzt. Sofern die Förderzusage erfolgt, übernimmt das Land die Hälfte der Kosten. Die restlichen 50 Prozent teilen sich Bregenz und Wolfurt. Wann die Arbeiten starten, ist noch offen.