Mittelschüler wurden zu Kunstschaffenden

VN / 02.07.2026 • 10:09 Uhr
Die Ausstellung bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre Ideen und Werke selbst zu präsentieren.
Die Ausstellung bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre Ideen und Werke selbst zu präsentieren.Laurence Feider

Mit einer Vernissage endete das Kunstprojekt der 3a-Klasse der MS Dornbirn Markt.

Dornbirn “Wenn wir uns hier im Raum umsehen, begegnen wir nicht nur Farben, Formen und Materialien – wir begegnen Ideen. Jede Linie, jeder Schnitt, jede geklebte Fläche erzählt eine kleine Geschichte”, sagte Klassenvorstand Johannes Spies bei der Präsentation der Werke der 3a-Klasse der Mittelschule Dornbirn Markt. Mit einer kleinen Vernissage in der CampusVäre ging ein Projekt zu Ende, das die Drittklässler das ganze Schuljahr über begleitet und ihnen einen neuen Zugang zur Kunst eröffnet hatte.

Bei der Eröffnung stellten die Schülerinnen und Schüler ihr Kunstprojekt den Gästen vor.
Bei der Eröffnung stellten die Schülerinnen und Schüler ihr Kunstprojekt den Gästen vor.

Zeitgenössische Kunst

“Kunst verstehen leicht gemacht” hieß das durch das Netzwerk “Double Check” finanzierte Projekt, im Laufe dessen sich die Schüler mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen auseinandersetzten. Insgesamt dreimal waren sie zu Besuch im Kunstraum Dornbirn, wo sie Christa Bohle durch die jeweilige Ausstellung führte. “Frau Bohle hat uns manchmal eigenwillige und ungewohnte Kunst nähergebracht. Durch ihre spannenden Erklärungen konnten wir die Werke mit anderen Augen betrachten und einen besseren Zugang zur zeitgenössischen Kunst finden”, meinte Loran, 13 Jahre alt. Im Anschluss an die Führung wurden die Schüler selbst zu Kunstschaffenden und durften ihre eigenen Ideen verwirklichen. “Die Jugendlichen bekamen das gleiche Material, mit dem auch die ausstellenden Künstler und Künstlerinnen gearbeitet hatten, und durften individuelle Kunstwerke schaffen”, erzählt Workshopleiterin Christa Bohle.

Gemeinsam präsentierten zwei Schüler ihre außergewöhnliches Kunstprojekt vor dem Publikum.
Gemeinsam präsentierten zwei Schüler ihr außergewöhnliches Kunstprojekt vor dem Publikum.

Persönliche Werke

Parallel zu den Workshops im Kunstraum arbeiteten die Mittelschüler an drei weiteren Terminen mit dem Künstler Matthias Bildstein, der dafür sein Atelier in der CampusVäre zur Verfügung stellte. Dabei konnten sie experimentieren und ganz persönliche Werke gestalten. Zum Einsatz kamen verschiedene Materialien, auch scheinbar unbrauchbare Dinge, die sonst weggeworfen worden wären. “Ich habe unter anderem ein Modell eines Turmes mit Straßen, Autos und Bussen gebaut.  Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, meiner Kreativität einfach freien Lauf zu lassen”, meinte Loran. Geleitet wurde das Projekt von Werklehrerin Andrea Walther. “Es war schön mitzuerleben, wie sich die Schüler mehr und mehr auf das Projekt eingelassen haben. Sie haben vor allem eines bewiesen: Kreativität entsteht dort, wo man sich traut, etwas Eigenes zu schaffen”, zog sie ein positives Fazit. LCF 

Die Vernissage bot viele Gelegenheiten zum Austausch über Kunst und kreative Ideen.
Die Vernissage bot viele Gelegenheiten zum Austausch über Kunst und kreative Ideen.
Zahlreiche Eltern, Angehörige und Interessierte besuchten die Vernissage und ließen sich durch die Ausstellung führen.
Zahlreiche Eltern, Angehörige und Interessierte besuchten die Vernissage und ließen sich durch die Ausstellung führen.
Künstler Matthias Bildstein (Mitte) sprach gemeinsam mit Werklehrerin Andrea Walther (links) und Workshopleiterin Christa Bohle über das gemeinsame Kunstprojekt.
Künstler Matthias Bildstein (Mitte) sprach gemeinsam mit Werklehrerin Andrea Walther (links) und Workshopleiterin Christa Bohle über das gemeinsame Kunstprojekt.
Die Schüler waren zurecht stolu auf ihre Kunstwerke.
Die Schüler waren zu Recht stolz auf ihre Kunstwerke.
Auch die jungen Besucher waren von den ausgestellten Bildern sehr angetan.
Auch die jungen Besucher waren von den ausgestellten Bildern sehr angetan.
Bei einem Rundgang erklärten die Drittklässler ihren Eltern ihre Werke.
Bei einem Rundgang erklärten die Drittklässler ihren Eltern ihre Werke.
Die Eltern waren überrascht, was die Schüler alles geschafft hatten.
Die Eltern waren überrascht, was die Schüler alles geschafft hatten.
Auch bereits ausgemusterte Dinge kamen hier zum Einsatz.
Auch bereits ausgemusterte Dinge kamen hier zum Einsatz.
Eines der vielen Kunstwerke.
Eines der vielen Kunstwerke.
Ein Blick auf die Fotoausstellung dokumentierte den Entstehungsprozess des Projekts.
Ein Blick auf die Fotoausstellung dokumentierte den Entstehungsprozess des Projekts.
Die Gäste konnten die Ausstellung in entspannter Atmosphäre besichtigen. Dank einer Kooperation mit dem Offenen Kühlschrank war auch für eine kleine kulinarische Stärkung gesorgt.
Die Gäste konnten die Ausstellung in entspannter Atmosphäre besichtigen. Dank einer Kooperation mit dem Offenen Kühlschrank war auch für eine kleine kulinarische Stärkung gesorgt.
Ein Blick auf die Fotoausstellung dokumentierte den Entstehungsprozess des Projekts.
Ein Blick auf die Fotoausstellung dokumentierte den Entstehungsprozess des Projekts.
Die Vernissage bot viel Raum für persönliche Gespräche zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Gästen.
Die Vernissage bot viel Raum für persönliche Gespräche zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Gästen.
Loran erklärte den Gästen sein Modell eines Turmes mit Straßen, Autos und Bussen, das im Rahmen des Projekts entstand.
Loran erklärte den Gästen sein Modell eines Turmes mit Straßen, Autos und Bussen, das im Rahmen des Projekts entstand.
Auch Zeichnungen und Skizzen der Schülerinnen und Schüler waren Teil der Ausstellung.
Auch Zeichnungen und Skizzen der Schülerinnen und Schüler waren Teil der Ausstellung.
Auch ungewöhnliche Materialien wurden zu eigenständigen Kunstwerken verarbeitet.
Auch ungewöhnliche Materialien wurden zu eigenständigen Kunstwerken verarbeitet.