Update für das Egger GZ geht ins Finale

VN / 09.07.2026 • 15:10 Uhr
„Wie neu“ präsentiert sich das Egger GZ nachdem Gerüste und Sicherheitsnetze nach monatelangen Sanierungsarbeiten zum Großteil entfernt wurden. PETER STRAUSS
“Wie neu” präsentiert sich das Egger GZ, nachdem Gerüste und Sicherheitsnetze nach monatelangen Sanierungsarbeiten zum Großteil entfernt wurden. Peter Strauss

Fast 50 Jahre nach der Eröffnung wurde das Wohn- und Geschäftshaus auf den neuesten Stand gebracht.

Egg Loco 910 – im Bregenzerwald als GZ (Geschäftszentrum) ein Begriff – stand bei der Eröffnung im Jahre 1978 für ein zukunftsweisendes Zentrumsprojekt: Wohnungen und Geschäfte kombiniert sorgten dafür, dass “Leben” in den Dorfkern kam. Die größte Gemeinde des Bregenzerwaldes hat ihr Zentrum erst kürzlich weiterentwickelt und mit dem Posthus und einem neuen Dorfplatz wichtige Akzente gesetzt. Da wollte man gegenüber dem neuen Projekt nicht zurückstehen und verpasste jetzt auch dem GZ ein umfassendes Update.

Mehr als Kosmetik

Pläne für eine Generalsanierung werden seit mehr als einem Jahrzehnt gewälzt, wobei man sich grundsätzlich einig war, dass es mehr als Kosmetik werden sollte. Rund 2,2 Millionen Euro hat die Eigentümergemeinschaft schließlich in die Hand genommen, um neben der Außenfassade etwa auch die Balkone der Wohnungen in den Obergeschossen zu erneuern. Auch Böden wurden im Zuge der Sanierung ersetzt.

Im Fokus stand eine thermische Verbesserung durch die umfassenden Arbeiten. Zudem werden Fenster und Türen getauscht, um mit dem ganzen Bündel von Maßnahmen den Energieverbrauch ganz wesentlich zu senken. Stichwort Energie: Diese wird künftig zum Teil selbst erzeugt – auf das Gebäude kommt eine PV-Anlage. Für die Bewohner und Gewerbetreibenden wichtig: Während der Baumaßnahmen konnten Beeinträchtigungen dank durchdachter Planung in Grenzen gehalten werden, der Betrieb in den Geschäften war durchgehend gesichert.

Abschluss in Sicht

Seit Ende Jänner laufen die Arbeiten, vom Großteil des Objekts sind inzwischen die Gerüste und roten Sicherheitsnetze entfernt worden, und es ist absehbar, dass auch der Rest bald “enthüllt” werden kann. Schon jetzt ist deutlich geworden: “Es ist eine g’freute und gelungene Sache.” Die neue GZ-Holzfassade ist dem Erscheinungsbild des Posthuses angeglichen und ist auch optisch ein Gewinn. “Gewonnen” haben nicht nur die Bewohner, die das Ergebnis der umfassenden Sanierung in Hinkunft an niedrigeren Betriebskostenabrechnungen ablesen können, sondern auch die Geschäfte – der Lebensmittelmarkt “Löwo Lado”, Behmann Mode, der Friseursalon Figolant und der Skinfit-Shop –, für die das freundlichere Erscheinungsbild des “neuen” GZ sicher kein Nachteil ist. STP