“Fiddles on Fire” – das große Finale

Die Musikschule Bregenzerwald lud zur Sonntagsmatinee
Schwarzenberg Unter dem Motto “Fiddles on Fire” lud die Musikschule Bregenzerwald zu ihrem Sommerkonzert in den Angelika-Kauffmann-Saal nach Schwarzenberg. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher erlebten eine abwechslungsreiche Matinee, bei der junge Musikerinnen und Musiker mit großer Spielfreude auftraten.

Bereits der Konzertsaal bot einen besonderen Rahmen. Die Bühne war seitlich aufgebaut, die Stuhlreihen halbkreisförmig darum angeordnet und sorgten so für eine außergewöhnliche Konzertatmosphäre. Hinter den Kulissen war die Aufregung der jungen Mitwirkenden deutlich zu spüren, die ihrem Auftritt mit großer Vorfreude entgegenfieberten.

Den Auftakt gestaltete das jüngste Streicherensemble, das “Sägewerk”-Orchester unter der Leitung von Evelyn Fink-Mennel. Mit schwungvollen Stücken wie “Arnika”, dem “Finale Allegro” aus der “Kindersinfonie” sowie “Rockhound – Ich lieb den Sommer” zeigte der musikalische Nachwuchs sein Können und erntete dafür begeisterten Applaus.
Anschließend präsentierte sich das Ensemble “Stick-Slip-Strings” mit dem Stück “Port Orford”, bevor es gemeinsam mit dem “Sägewerk”-Orchester die “Polnische Polka” spielte. Die sichtbare Freude am gemeinsamen Spiel übertrug sich auf das Publikum und wurde mit großem Beifall belohnt.

Nach einer kurzen Umbaupause übernahm das Musikschulorchester unter der Leitung von Christian Schiestl die Bühne. Das Orchester, in dem fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler musizieren, ließ die Zuhörer aufhorchen. Werke wie “Radiant Joy”, Melodien aus “Fiddler on the Roof” und “Viva La Vida” zeigten die musikalische Bandbreite. Ein besonderer Höhepunkt des Konzerts war Antonio Vivaldis Concerto Nr. 10 für vier Violinen. Alisa Romanova, Nina Geiger, Isabella Jussel und Anna Dozdikova meisterten ihren Soloauftritt mit bemerkenswerter Sicherheit.
Mit dem ersten Satz aus Mozarts “Linzer” Sinfonie wuchs das Ensemble schließlich zum Symphonieorchester mit Bläsern und Schlagzeug an und sorgte für einen klangvollen Abschluss des offiziellen Programms. Zur Zugabe versammelten sich schließlich alle Mitwirkenden auf der Bühne zu einem rund 70-köpfigen Orchester. Der kraftvolle gemeinsame Schlussakkord erfüllte den Saal und wurde vom Publikum mit langanhaltendem Applaus gefeiert. MAM





