Der “Gmuondsplatz” von seiner schönsten Seite

Egg lieferte mit dem zweiten Sommer am Platz ein echtes Highlight in der Region.
Egg Mit dem neuen Gmuondsplatz hat die Gemeinde Egg nicht nur ein optisches Juwel geschaffen, es steht damit auch ein idealer Platz zur Verfügung, der funktionell alle Stückchen spielt und dem dörflichen Leben wichtige Impulse gibt. Etwa mit dem Wochenmarkt, der nach der Sommerpause ab 3. September wieder bis 29. Oktober jeden Donnerstag von 15 bis 18 Uhr einlädt.

Spezielle Großveranstaltungen
Neben dem Markt, der für viele längst zu einem lieb gewordenen Pflichttermin geworden ist, organisiert die Gemeinde auf “ihrem Gmuondsplatz” sporadisch Großveranstaltungen. “Sommer am Platz” war im Juli ein Riesenerfolg – und jetzt legte man noch ein Schäufelchen nach und optimierte den zweiten Sommer am Platz zu einem echten Highlight in der Region. “Gegenüber der Veranstaltung im Juli”, so Bürgermeister Marc Meusburger, “erweiterten wir das Musikprogramm mit der Formation Schtubobuobo.” Das Ensemble – fünf Egger und zwei Alberschwender – spielte schon ab 19:30 Uhr.

Vereine einbeziehen
Die zweite Neuerung gegenüber dem Juli: “Wir haben den Skiclub Egg mit der Gastronomie betraut. Grundsätzlich fungiert die Gemeinde als Veranstalter solcher Events, aber es ist geplant, für die Abwicklung Ortsvereine einzubeziehen. Eine Win-win-Situation, denn die Vereine können aus der Gastronomie Einnahmen erwirtschaften und die Gemeinde wird von den Vereinsmitgliedern bei den Vorbereitungen – Aufstellen von Absperrungen oder Ständen und so weiter sowie mit Personal an den Ständen – tatkräftig unterstützt.”

Von Anfang an Musik
Im Gegensatz zum Juli-Event wurde diesmal von Anfang an Musik geboten: Magnus Bramberger, Elija Meusburger, Jürgen Kohler, Claudio Feurstein und Robert Lang aus Egg spielten mit ihren Alberschwender Kollegen Christian Kneller und Gedeon Amann auf. Das Ensemble kam 2022 zusammen, als einige der Musikanten gebeten wurden, die Kindermette musikalisch zu gestalten. “Also haben wir mit dem Proben begonnen und sind auch nach unserem Auftritt bei der Kindermette zusammengeblieben”, verraten die sieben Schtubobuobo. Ihren Namen “fanden” sie erst später, denn zunächst musizierten sie “namenlos”. “Wir machen eine Mischung von Tanz- und Stubenmusik – irgendwie entstand daraus der Name Schtubobuobo.”

“Quär” durch alle Richtungen
Originell auch der Name der Hauptgruppe: die Quärgängar, die heuer ihr zehnjähriges Jubiläum feiern, leiten ihren Namen aus ihrem Repertoire ab: “Wir spielen ‚quär‘ durch alle Musikrichtungen”, schmunzeln Julian Meusburger, Alexander Felder aus Reuthe und Ivan Rüscher aus Bizau. Der vierte Mann im Team ist Tontechniker Michael Burtscher aus Raggal, der dafür sorgt, dass der Sound “richtig rüberkommt”. Die Playlist der Quärgänger reicht übergangslos von Schlagern bis zu rockigen Coverversionen von Stemmeisen & Zündschnur oder Krauthobel. Vom Jailhouse-Rock bis FFK adr Subrsa oder von den Country Roads bis zu d’Jugadjohr.

Schtubobuobo und Quärgängar begeisterten das zahlreiche Publikum, das sich spätnachts schon auf “Sommer am Platz 2027” freute. STP










