Basketball-Nachwuchs startet durch

Beim fünften Sommercamp feilte der Lions-Nachwuchs an Technik, Koordination und Teamgeist.
Dornbirn Fünf Tage lang gehörte die Sporthalle der MS Haselstauden dem Nachwuchs der Dornbirn Raiffeisen Lions. Beim fünften Basketball-Sommercamp, das diese Woche über die Bühne ging, bekamen Kinder und Jugendliche Gelegenheit, den Sport kennenzulernen oder wieder in den Trainingsrhythmus zu finden. Die Woche war zugleich ein wichtiger Auftakt für die neue Saison.

Vom ersten Dribbling bis zum Feinschliff
Während Einsteiger spielerisch an Basketball herangeführt wurden und die Grundtechniken kennenlernten, ging es für die erfahreneren Spieler bereits deutlich intensiver zur Sache. Dribbling, Wurf, Koordination und Technik standen ebenso auf dem Programm wie Spielzüge und körperliche Vorbereitung.
Jugendkoordinator und Headcoach Konstantinos Papavasileiou sieht im Camp deshalb weit mehr als eine Ferienbeschäftigung: “Das Camp bot Nachwuchsspielern eine gute Gelegenheit, in den Basketballsport hineinzuschnuppern. Für unsere Vereinsspieler ist es nach einer mehrwöchigen Trainingspause wichtig, wieder in Form und in den Trainingsrhythmus zu kommen”, sagte er.

Internationale Coaches, gemeinsame Sprache
Neu im Trainerteam war Tasos Manolopoulos. Der Grieche übernimmt künftig das Coaching der U14 in der Schülerliga und brachte ebenso wie Moritz Walser neue Impulse in die Campwoche. Walser ist selbst Spieler und Kapitän des U16-SL-Teams.
Manolopoulos teilte die Teilnehmer nach Alter und Können in verschiedene Gruppen ein. Im Mittelpunkt standen Ballkoordination, Kraft- und Konditionstraining sowie spezielle Wurftechniken. Entscheidend war dabei aber nicht nur der Leistungsanspruch. “Unser Fokus lag vor allem auf der Ballkoordination, dem Strength-&-Conditioning-Training sowie auf speziellen Wurftechniken. Und das alles gepaart mit einer großen Portion Spaß”, betonte der neue U14-Coach.

Eine besondere Note bekam das Camp durch die internationale Zusammensetzung des Trainerteams. Gesprochen wurde während des gesamten Trainings Englisch. Neben Dribbling und Shooting lernten die Kinder damit ganz nebenbei auch das internationale Vokabular ihres Sports.

Perspektive über das Camp hinaus
Für die Lions ist die Nachwuchsarbeit ein langfristiges Projekt. Das Sommercamp soll dabei als Sprungbrett dienen, um Kinder für Basketball zu begeistern, bestehende Talente weiterzuentwickeln und sie Schritt für Schritt an höhere Aufgaben heranzuführen. Ziel ist es, wieder eine neue Generation von Bundesligaspielern aus den eigenen Reihen auszubilden.

“Sommercamps bilden hierfür einen perfekten Start in eine erfolgreiche Saison”, erklärte Sabine Walser-Lecher, Vorstandsmitglied der Dornbirn Lions. Mit professionellen Coaches und der Unterstützung der lokalen Trainer wolle der Verein ein klares Zeichen für die Jugend setzen. Die erste Woche ist damit geschafft. Jetzt gilt es für die jungen Lions, das Gelernte in den Trainingsalltag mitzunehmen und daraus eine Saison mit weiteren Entwicklungsschritten zu machen. cth

