Zeitreisefilm zeigt Gefühlskonstanten

Dritte Auflage des “Tostner Sommerkino” auf dem Kirchplatz begeisterte die Besucher.
Feldkirch “Lieben, lachen, streiten” und andere Formen menschlichen Zusammenlebens sind unabhängig von geschichtlichen Epochen. Das zeigt sich bei der sehr charmanten, turbulenten und unterhaltsamen, aber auch berührenden Komödie “Die progressiven Nostalgiker”. Die französisch-belgische Koproduktion wählte der Vorstand des “Verein Freunde Tosters” für die dritte Auflage von dessen Sommerkino auf dem Tostner Kirchplatz.

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Nachdem das Freiluftkino im Vorjahr witterungsbedingt ausfiel, bewährte sich heuer die Verschiebung um eine Woche. Bei bestem Spätsommerwetter konnten die Damen und Herren vom Vorstand etliche Besucher aller Altersklassen begrüßen. Als spezielles Vorprogramm gab es eine Runde Bingo, bald nach der Preisübergabe an die Gewinner begrüßte Obfrau Bianca Lins das Publikum. Im Namen des Vorstands bedankte sie sich bei der als Sponsor fungierenden Sparkasse.

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Der VN Heimat hatte sie zuvor erklärt, dass zwei Menschen viele Trailer ansehen und danach über die in die engere Wahl gekommenen Filme abstimmen. Der Projektor kommt von der “Poolbar”, die Musikanlage von Ortsvereinen und die Leinwand wird von einer Firma angemietet. Der Eintritt ist frei, gegen eine freiwillige Spende können die Gäste Getränke oder Popcorn an einem Stand abholen. Getränke und Snacks werden darüber hinaus von vielen ebenso mitgebracht wie die über einige Bierbänke und die Kirchenstufen hinausgehenden Sitzgelegenheiten. Eine Picknicktasche hatten etwa der nach der Geschäftsauflösung immer noch ein bisschen als Goldschmied tätige Ortsvorsteher a. D. Fredi Himmer und seine Frau Conny mitgebracht.

Im Film geht es um die völlig unbeabsichtigte Zeitreise von Hausmütterchen Hélène und ihrem patriarchalischen Mann Michel, ihren Kindern und der Nachbarsfamilie aus dem Jahr 1958 ins Jahr 2025. Es kommen neben etlichen technischen Errungenschaften mehrfach Elektroscooter vor, wie sie gelegentlich während der Filmvorführung hinter der Leinwand auf dem Alberweg vorbeifuhren. Für Unterhaltung sorgte ein ziemlich junger Mann, als er mit seinem Gefährt vor der Leinwand vorbeisteuerte und einen gerade von einer Filmfigur ausgestoßenen Schrei nachzumachen versuchte. AME

